Holt euren ausgemusterten PC aus dem Keller: Outward 2 soll darauf spielbar sein

News Marc Zander
Holt euren ausgemusterten PC aus dem Keller: Outward 2 soll darauf spielbar sein
Quelle: Nine Dots Studio

Das Indie-Entwicklerstudio Nine Dots Studio integriert extrem niedrige Grafikeinstellungen für ältere PC-Systeme in ihr kommendes RPG Outward 2. Der Kartoffel-Modus soll konstante 30 Bilder pro Sekunde bieten. Ist das die Blaupause gegen steigende PC-Aufrüstkosten?

Das Indie-Entwicklerstudio Nine Dots Studio hat in einem neuen Video angekündigt, dass die Fortsetzung seines Survival-Rollenspiels, Outward 2, am 7. Juli 2026 in die Early-Access-Phase auf der Vertriebsplattform Steam starten wird. Im Zuge dieser Bekanntgabe stellten die Entwickler eine ungewöhnliche technische Besonderheit des kommenden Open-World-Titels vor: Neben den standardmäßigen Konfigurationen wird das Spiel über eine integrierte Grafikeinstellung namens "Potato Mode" (Kartoffel-Modus) für Kartoffel-PCs verfügen.

Was ist ein Kartoffel-PC?

In der Gaming-Community nennt man scherzhaft sehr alte PCs Toaster (aufgrund alter Technik) oder eben Kartoffel-PCs, da diese als Stromquelle gewissermaßen nur eine Kartoffelbatterie benötigen würden (wer in Physik aufgepasst hat, weiß Bescheid). PC-Spieler, deren Gaming-Hardware also unterhalb der üblichen Mindestanforderungen liegt, können in Outward 2 einfach einen voreingestellten "Potato-Modus" wählen. Witzig: Der Koop-Modus bekommt ebenfalls einen "Couch-Potato-Koop-Modus".

In einem humorvoll produzierten Informationsvideo demonstriert die sprechende Kartoffel Mr. Potato das Spielen von Outward 2 im Kartoffel-Modus, der von den Entwicklern speziell für ältere Systeme ins Spiel integriert wurde. Während für die mittlere Einstellung als Grafikkarte eine Nvidia GeForce RTX 3060 und 16 GB Arbeitsspeicher empfohlen werden, senkt der extrem minimierte Modus die Hardware-Hürde durch Verringerung der Texturqualität und Sichtweite drastisch.

Diese fünf Grafik-Voreinstellungen sind in Outward 2 integriert. Quelle: Nine Dots Studio Diese fünf Grafik-Voreinstellungen sind in Outward 2 integriert.

Für den Betrieb in der niedrigsten Potato-Einstellung genügt dann eine zwölf Jahre alte Nvidia GeForce GTX 750 Ti in Kombination mit 8 GB Arbeitsspeicher. Laut den Entwicklern erzielt das Open-World-RPG mit dieser Konfiguration konstante 30 Bilder pro Sekunde in 720p. Trotz massiv reduzierter Details und Texturen soll die Grafik der Spielwelt in dieser Detailstufe wiedererkennbar bleiben und eine flüssige Performance gewährleisten, was ebenfalls im Video gezeigt wird.

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Quelle: Nine Dots Studio, via YouTube

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