Kurz nach den verheerenden Terroranschlägen auf das World Trade Center führt Captain Mitch Nelson elf Männer der U.S. Army Special Forces in einer geheimen und gefährlichen Mission in den Norden Afghanistan, um Bündnisse mit der Nordallianz zu schließen und gegen Al-Qaida und die Taliban vorzugehen. Hier erfahrt ihr unsere Meinung zum Terrorkriegsfilm.
Nachdem der Einsturz des World Trade Centers am 11. September eine Zeitenwende im Kampf gegen den Terror hervorruft, werden 12 Elitesoldaten nach Afghanistan geschickt. Dort soll die Spezialeinheit unter Mitch Nelson (Chris Hemsworth) ein Bündnis mit General Rashid Dostum (Navid Negahban) und seiner afghanischen Nordallianz schließen, um dann gemeinsam gegen Kämpfer der Taliban und Al-Kaida vorzugehen. Die berittenen Amerikaner sollen zunächst Luftschläge koordinieren, stoßen im Bergland aber auf einen Hinterhalt feindlicher Kräfte, deren Panzern sie nun lediglich mit Pferden gegenüberstehen. Als wäre die ganze Situation nicht schon aussichtslos genug, belastet auch noch gegenseitiges Misstrauen das Verhältnis der Amerikaner und ihrer afghanischen Verbündeten. Für die Spezialeinheit scheint das Überleben so nahezu unmöglich.
Die noch halbwegs zurückhaltenden Dialoge, die Witzeleien der Soldaten, die guten Hauptdarsteller und die lauten Feuergefechte können die zugrundeliegenden pathosgeladenen Hollywoodkriegsfilm-Klischees nicht überdecken. Anstatt ein psychologisch ehrliches Porträt der Soldaten zu zeichnen und die Komplexität des zugrundeliegenden Konfliktes zu erfassen, verlässt sich Regisseur Nicolai Fuglsig lieber auf schwach ausgearbeitete, aber dafür möglichst heroische Figuren und vermeidet jegliche Nuancen. Auch wenn ein Kriegsfilm nicht alle geopolitischen und moralischen Untiefen erforschen muss, wäre mehr als ein reines Actionfeuerwerk wünschenswert gewesen.
Fazit:
Diesem Krieg und dieser Mission wird ein derart platt-pathetischer Film nicht gerecht. Aber die Action stimmt.
