Open Water

Test

Die beiden Workaholics Susan Watkins (Blanchard Ryan) und Daniel Kintner (Daniel Travis) genießen ihren Badeurlaub auf den Bahamas. Ein Tauchausflug in die faszinierende Unterwasserwelt soll Abwechslung vom Strandleben bringen. Doch das kurze Abenteuer entwickelt sich zum endlos wirkenden Horrortrip. Nach dem Auftauchen finden sich Susan und Daniel mutterseelenallein auf offener See wieder. Vom Boot und den anderen Touristen fehlt jede Spur. Stunde um Stunde schwindet die Hoffnung auf Rettung, zumal sich immer mehr Haie zu dem Paar gesellen ...

Auf dem Sundance Festival gefeiert, spielte der mit nur 130.000 Dollar produzierte Schocker an den US-Kinokassen bislang sagenhafte 30 Millionen Dollar ein. Mit einem derartigen Erfolg hatte Regisseur, Autor, Kameramann und Cutter Chris Kentis im Traum nicht gerechnet. Nur mit einer Digicam bewaffnet, stürzte sich der Familienvater in das von Haien nur so wimmelnde Meer. Nicht weniger Respekt gebührt den beiden bislang unbekannten Hauptdarstellern, die sich ebenfalls zu den Raubfischen wagten. Weitere Einzelheiten erfährt man im Bonusmaterial der DVD. Neben dem aufschlussreichen Regiekommentar ist das 15-minütige Making of lohnenswert. MN n

Fazit

Film-Check: Basierend auf wahren Begebenheiten, beweist Regisseur Chris Kentis mit seinem Low-Budget-Thriller, dass mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Spannung erzeugt werden kann.
DVD-Fazit: Ein Thriller ohne Spezialeffekte? Das kann funktionieren! Kentis' Film setzt auf menschliche Urängste und hebt sich wohltuend vom Einheitsbrei ab. Die DVD-Technik ist kein "Hai"light.

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