Netflix-Serie One Piece hat dasselbe Problem wie Stranger Things: Was tun, wenn, Darstellende zu alt werden
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Eine der besten Netflix-Serien wird in Zukunft ein echtes Problem bekommen.
Am 20. März 2026 startet endlich die zweite Staffel der gefeierten Netflix-Serie One Piece. Und Fans dürfen sich doppelt freuen: Noch vor dem Wiedersehen mit der Strohhutbande wurde die Realverfilmung des erfolgreichsten Mangas aller Zeiten um eine weitere Staffel verlängert. Kaum vorstellbar, dass danach schon Schluss sein könnte. Doch jede weitere Staffel wird ein immer dringlicher werdendes Problem der Serie zutage fördern, dem sich auch Stranger Things ausgesetzt sah.
Netflix: Wie geht es mit One Piece weiter?
In der zweiten Staffel von One Piece begeben sich Monkey "D" Ruffy, Nami und Co. auf die Abenteuerreise entlang der Grandline. Mit Loguetown, dem Reverse Mountain, Riesenwal La Boum, Whiskey Peak auf Kaktus Island und schließlich auch noch die Urzeit-Insel Little Garden warten allerlei spannende, aber auch höchst skurrile Orte, welche es gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern zu entdecken gilt.
Im ersten Trailer zur zweiten Staffel offenbarte sich wieder einmal eine der größten Stärken der Netflix-Serie. Als Realverfilmung eines Mangas mussten die Macher selbst die absurdest anmutenden Charaktere stimmig in die "Realität" übertragen. Ruffys gummiartige Gliedmaßen etwa oder das urkomische und verdammt süße Rentier Tony Tony Chopper.
Alles muss irgendwie glaubhaft umgesetzt werden, ohne sich zu sehr vom gezeichneten Original zu entfernen. Insbesondere den Fans kann man es oftmals nicht recht machen. Umso mehr beeindruckt es, wie genau die Macher von One Piece offenbar den Geschmack des Publikums getroffen haben. Auf Rotten Tomatoes fallen satte 95 % der Bewertungen der Fans positiv aus. Doch was tun, wenn die Darstellerinnen und Darsteller "zu alt" werden?
Quelle: Netflix
Emily Rudd als Nami in One Piece
Vor demselben Problem stand bereits eine der wichtigsten Netflix-Serien aller Zeiten. In Stranger Things sind Hauptcharaktere wie Elfi, Dustin oder Lucas noch Teenager. Im realen Leben altern die echten Schauspieler jedoch schneller. Millie Bobby Brown (Elfi) ist bereits 21, Gaten Matarazzo (Dustin) ist 23 Jahre alt und Caleb McLaughlin (Lucas) zählt bereits 24 Lenze. Dadurch, dass Stranger Things in Kürze mit der fünften Staffel endet (die ersten fünf Minuten sind bereits online), umgeht die Serie das große Problem der ehemals jungen und mittlerweile "zu alten" Stars, welches bald auch One Piece einholen wird.
Wie alt sind die Schauspieler von One Piece?
Iñaki Godoy, der mexikanische Schauspieler, der Strohhut-Pirat Ruffy spielt, ist aktuell 22 Jahre alt. Emily Rudd, die Nami verkörpert, ist jedoch bereits 32 Jahre alt. Taz Skylar (Sanji) kratzt an der 30. In einem Hollywood-Film oder einer Streaming-Serie ist das normalerweise kein Problem, doch bei One Piece sieht die Lage ein wenig anders.
Im Manga altern die Figuren von One Piece in der Regel nicht. Ruffy ist für gewöhnlich 19 Jahre, Nami 20 und Sanji 21 Jahre alt. Sollte Netflix die Realverfilmung noch für einige weitere Staffeln fortführen, und die neuen Folgen im Abstand von 2 bis 3 Jahren drehen, dann könnte sich das fortschreitende Alter der Mitwirkenden durchaus immer weiter bemerkbar machen. Oder ist der Look von One Piece ohnehin dermaßen abgedreht, dass sich das reifere Aussehen der Schauspielerinnen und Schauspieler nicht wirklich auswirkt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Quelle: Screenrant
