Acer Predator Helios 300: Design, Verarbeitung und Technik
Special
Wir haben ein Notebook mit einer Nvidia GeForce GTX 1050 Ti aus der Acer Predator Helios 300-Reihe anhand von Fortnite, F1 2018 und The Witcher 3 getestet.
Design und Verarbeitung
Der Predator Helios 300 ist optisch sehr ansprechend und vermittelt mit einigen in rot gehaltenen Details und seinen hinten liegenden Lüftungsausgängen eine etwas aggressivere Gaming-Stimmung. Das schwarze Gehäuse des Geräts ist zum größten Teil aus hochwertigem Kunststoff, einige Rahmenteile sind aber auch aus Metall. Der Displaydeckel ist so strukturiert, dass er optisch wie gebürstetes Aluminium wirkt.
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Quelle: Acer
Acer Predator Helios 300: Blick auf Eckdesign
Auch die Verarbeitung des Predator Helios 300 ist sehr gut, die Spaltmaße sind einheitlich, das Notebook wirkt auch insgesamt sehr stabil. Die Tastatur ist im Betrieb in einem nicht zu grellen rot beleuchtet. Die Größe des Touchpads ist üppig - überhaupt ist der Bereich unterhalb der Tastatur sehr großzügig gehalten, so dass man bequem seine Handballen dort ablegen kann. Bei unseren Spieletests hatten wir das Notebook auch auf unserem Schoß - die Hände lagen dabei bequem unterhalb des Tastaturbereiches, und die drei Kilogramm Gewicht des Notebooks verteilen sich derart, dass wir nie ein unangenehmes Gefühl verspürten.
Technik: Grafikkarte und CPU
Die Nvidia GeForce GTX 1050 Ti gilt für Desktop-PCs eher als Einsteigergrafikkarte, doch unter Full-HD stemmt sie auch moderne Spiele problemlos. Bei Notebooks-Tests in der Vergangenheit hat sich des Öfteren gezeigt, dass die mobilen Versionen von Grafikkarten im Vergleich zu denen Varianten für Desktop-PCs merkbar schwächer sind. Dies ist aber hier nicht der Fall, denn die Nvidia GeForce GTX 1050 Ti im Predator Helios 300 hat keinerlei Einschränkungen, ganz im Gegenteil: sie bietet sogar einen deutlich höheren Takt als die im Handel erhältlichen Desktop-Versionen der Nvidia GeForce GTX 1050 Ti.
Während bei in Desktop-PCs verbauten Modellen schon bei 1506 Megahertz das Ende der Fahnenstange erreicht ist, läuft die Variante in unserem Predator Helios 300 aber schon in der Standardeinstellung auf etwa 1700 Megahertz. Neben dem Standardmodus könnt ihr in der vorinstallierten Acer-Software zudem eine weitere, etwas schnellere Taktungsoption aktivieren und darüber hinaus auch noch einen Turbomodus, der den Takt auf über 1850 Megahertz hochsetzt. Das macht leistungstechnisch durchaus bemerkbar, wie unsere Performance-Analyse auf der nächsten Seite zeigt.
Dank der Größe unserer Predator Helios 300-Variante funktioniert die Kühlung der Nvidia GeForce GTX 1050 Ti problemlos, was am Ende die hohen Taktfrequenzen erst ermöglicht. Mit der Acer-Software lassen sich zudem noch andere Lüfterprofile festlegen. Hardware-Fazit: Das Predator Helios 300 ist dank der Kombination aus Intel Core i5-8300H, der acht Threads gleichzeitig verwalten kann und der besondere Variante der Nvidia GeForce GTX 1050 Ti ein echtes Performance-Wunder in der Preisklasse bis 1000 Euro. Wie leistungsfähig das Gerät ist, zeigen unsere Gaming-Praxistests.
