Blut, Brüste, Laserschwerter: No More Heroes 2 versorgt alle volljährigen Wii-Besitzer mit deftiger Erwachsenen-Unterhaltung!
No More Heroes 2: Schwingt die Schwerter
Quelle: N-ZONE
Insgesamt trägt Travis vier Laserschwerter mit sich herum. Das Schwert eurer Wahl steuert ihr per Buttons und Bewegungssteuerung. Letztere artet nicht in anstrengendes Gefuchtel aus, denn ihr nutzt die Motion-Kontrolle nur bei spektakulären Finisher-Attacken. Den Classic Controller könnt ihr alternativ auch verwenden. Achtet darauf, dass eurem Laserschwert nicht der Saft ausgeht, sonst müsst ihr eure Klinge an einer geschützten Stelle mit recht zweideutigen Handbewegungen wieder aufladen.
Die Fights sind abwechslungsreich und sehr unterhaltsam – das trifft vor allem auf die Kämpfe gegen die Bossgegner zu! Ihr messt euch mit einem Hip-Hopper, der euch seine leichten Mädchen entgegenschickt, oder ihr verprügelt einen gigantischen Football-Spieler mit einem Kampfroboter. Schlagt ihr euch gut, könnt ihr in einen der vier sogenannten Darkside-Modi
Quelle: Grasshopper Manufacture
schalten. Dann verwandelt ihr euch zum Beispiel in einen blutrünstigen Tiger, der die Gegner zerfetzt! Auch neben dem harten Killer-Alltag gibt es einiges in No More Heroes 2 zu tun. Wie im ersten Teil könnt ihr mit Nebenjobs Geld verdienen. Doch anders als im Vorgänger benötigt ihr keine Kohle mehr, um gegen Bossgegner anzutreten. Stattdessen investiert ihr die Moneten in neue Schwerter oder Outfits. Die Job-Minispiele erstrahlen in kultigem 8-Bit-Retrolook, hätten aber teilweise noch etwas Feinschliff benötigt. Technisch zeigt sich No More Heroes 2 ansonsten ziemlich fit. Es gehört dank abgedrehtem Charakterdesign und 8-Bit-Abstechern zu den schöneren Wii-Games. Auch die musikalische Untermalung weiß mit tarantinoesken Melodien zu gefallen. Argusaugen entdecken trotzdem Schwächen wie matschige Texturen, Clipping-Fehler und Kameraprobleme. Alles in allem ist No More Heroes 2 hervorragende Unterhaltung – aber nur für Erwachsene!
