Noch vor der Direct: "Daraus sollte man kein Geheimnis mehr machen" - Entwickler-Kits für Switch 2 fehlten, jetzt geht es mit diesem Multiplayer-Koop-Shooter endlich los

News Tobias Tengler-Boehm
Noch vor der Direct: "Daraus sollte man kein Geheimnis mehr machen" - Entwickler-Kits für Switch 2 fehlten, jetzt geht es mit diesem Multiplayer-Koop-Shooter endlich los
Quelle: PC Games

Nintendo reagiert: Ein "technisches Wunder" bekommt endlich eine Switch 2-Version.

Ein technisch herausragender Port auf der klassischen Switch, aber weit und breit keine Version für die neue Nintendo-Konsole. Noch Ende Juli befand man sich in einem echten Dilemma. Steve Sinclair, der CEO von Digital Extremes, betonte, wie sehr man Bock auf eine native Version des Multiplayer-Koop-Shooters Warframe für die Switch 2 hätte. Jedoch war man zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal im Besitz eines Entwickler-Kits. Das hat sich glücklicherweise endlich geändert, denn Nintendo hat offenbar reagiert

In einem offiziellen Update heißt es noch vor der September-Direct zur neuen Version von Warframe: "Wir arbeiten übrigens endlich an der Switch 2-Version. Ich denke, daraus sollte man kein Geheimnis mehr machen". Ein besonderer Gruß geht in diesem Statement an Big N: "Dank unserer Freunde von Nintendo sind wir endlich am Start. Es passieren gerade ganz viele erstaunliche Dinge".

Auch über die Hardware der Switch 2 zeigen sich die Entwickler von Warframe höchst erfreut. So wird das Entwickler-Kit der neuen Konsole von Nintendo als "sehr beeindruckend" beschrieben. "Unsere technischen Leiter arbeiten damit und zeigen sich äußerst begeistert". Wann Warframe als native Version für die Switch 2 erscheint, steht noch nicht fest. Vielleicht bringt die kommende Nintendo Direct diesbezüglich Klarheit.

Bald auch für Nintendo Switch 2: Was ist der Shooter Warframe für ein Spiel?

Warframe ist ein Multiplayer-Koop-Shooter, der mit Elementen des Action-Rollenspiels garniert ist. In einem Science-Fiction-Setting erwacht die antike Kriegerrasse Tenno nach Jahrhunderten aus dem Tiefschlaf. Einen dieser Kriegerinnen und Krieger spielt man selbst - und zwar aus der Third-Person-Perspektive.

Mit futuristischen Kampfanzügen (den sogenannten Warframes) ausgestattet, muss man in den Irrungen und Wirrungen eines interplanetaren Krieges kooperativ Missionen erfüllen, um sich neue Ausrüstung und Waffen craften zu können. Eine wichtige Sache noch:

Bei Warframe handelt es sich um einen Free-to-Play-Titel. Man muss grundsätzlich nichts zahlen, um spielen zu können, wird aber zur Kasse gebeten, wenn man den Grind abkürzen will, um sich neue Warframes zu kaufen. Teilweise wird Warframe (hier unser Test) auf Steam selbst im Jahr 2025 noch von über 100.000 Spielerinnen und Spielern pro Tag gespielt. Die Version auf der klassischen Nintendo Switch gilt als hervorragend umgesetzt und wurde sogar als "technisches Wunder" bezeichnet.

Quellen: Nintendolife, Go Nintendo

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