Die Nintendo Switch 2 rettet ein geniales Spiel, das auf der Switch 1 ein absolutes Debakel war
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Ein gefeiertes Actionspiel, das auf der ersten Switch-Generation für viel Frust sorgte, bekommt auf der Switch 2 plötzlich eine zweite Chance.
Die Switch war und ist nach wie vor eine von Nintendos erfolgreichsten Konsolen - kein Wunder also, dass die Erwartungen an deren Nachfolger, die Switch 2, enorm sind. Auch wenn der Hype nicht allzu riesig ist, so hoffen Fans doch auf Verbesserungen. Offenbar werden sie nicht enttäuscht.
Was war das Problem mit Arkham Knight auf der ersten Switch?
Batman: Arkham Knight auf der Switch 1 - das war eher ein Albtraum als ein Abenteuer im Fledermaus-Kostüm. Technisch gesehen fuhr das Spiel volle Pulle gegen die Wand: verwaschene Texturen, massive Ruckler und Bildraten, die selbst Schnecken ungeduldig machen würden. Besonders die wilden Fahrten mit dem Batmobil verwandelten sich eher in eine Diashow als in eine Verfolgungsjagd. Ein Spiel, das eigentlich brillant ist, wurde durch die limitierte Hardware zu einem Krampf.
Kann die Switch 2 das Spiel wirklich retten?
Laut Digital Foundry: ja, und wie! Die Switch 2 bringt frischen Wind in die düsteren Gassen von Gotham. Während viele grafische Schwächen wie fehlende Kantenglättung erhalten bleiben, hat die neue Hardware die Power, um die Performance-Probleme aus dem Weg zu räumen. Die Bildrate verdoppelt sich teilweise, und die schlimmsten Ruckler gehören der Vergangenheit an. Endlich kann Batman wieder stilvoll durch die Nacht gleiten - ohne Framerate-Schwindel.
Wie funktioniert das technisch überhaupt?
Nintendo hat nicht einfach nur mehr Leistung verbaut - sie haben auch den Umgang mit älteren Spielen überarbeitet. Die Switch 2 nutzt eine spezielle Emulationsebene, die die alten Spiele nicht nur abspielt, sondern ihnen durch die zusätzliche Power unter die Arme greift. Ohne den ursprünglichen Code anzufassen, laufen Titel wie Arkham Knight plötzlich stabil und flüssig - ein ziemlicher Zaubertrick, der das Spielerlebnis massiv verbessert.
Sind auch andere Spiele betroffen?
Absolut. Auch The Witcher 3, das auf der Switch 1 schon fast ein technisches Wunder war, läuft auf der neuen Konsole deutlich geschmeidiger. In Städten wie Novigrad bleibt die Bildrate nun konstant, statt wild zwischen 15 und 30 Bildern pro Sekunde zu schwanken. Zwar ist die Auflösung nach wie vor nicht das Gelbe vom Ei, aber immerhin kann man jetzt monsterjagend durch die Lande ziehen, ohne ständig ruckelnd in eine Wand zu laufen. Digital Foundrys Analyse könnt ihr euch hier ansehen:
Gibt es trotz allem auch noch Probleme?
Ja - im Handheld-Modus bleibt die Optik ein Schwachpunkt. Da die Spiele auf ein 720p-Display ausgelegt waren, sehen sie auf dem neuen Full-HD-Bildschirm der Switch 2 manchmal aus wie durch ein Milchglas betrachtet. Hier wäre ein optionaler "Docked-Modus" für unterwegs wünschenswert - besonders bei Titeln, die keinen Touchscreen nutzen. Noch ist das Zukunftsmusik, aber technisch scheint es machbar.
