Die Switch 2 verkauft sich zwar blendend, doch viele Entwickler stehen ohne Entwicklungskits da. Selbst einige Triple-A-Studios warten noch immer auf Zugang zur Hardware.
Die Nintendo Switch 2 ist seit dem 5. Juni auf dem Markt und sorgt seitdem mit starken Verkaufszahlen für Schlagzeilen. Doch hinter den Kulissen zeigt sich ein weniger rundes Bild: Zahlreiche Spiele-Entwickler, darunter auch große Studios, haben bis heute keine offiziellen Entwicklungskits erhalten. Das sorgt verständlicherweise für Frust, denn ohne Zugang zur Hardware lassen natürlich keine nativen Versionen für die neue Konsole entwickeln.
Nintendo Switch 2: Fehlende Kits bremsen Triple-A-Entwickler aus
In der Show Direct Weekly berichteten die Digital-Foundry-Experten John Linneman und Oliver Mackenzie von entsprechenden Gesprächen auf der Gamescom. Laut Linneman habe Nintendo einigen Studios geraten, ihre Projekte zunächst auf Switch 1 zu veröffentlichen und auf Abwärtskompatibilität zu setzen. Doch gerade für ambitionierte Triple-A-Spiele ist dieser Ansatz ein deutlicher Rückschritt. Mackenzie ergänzte außerdem, dass es zwar Ausnahmen gebe - etwa einige Indies, die überraschend früh Kits erhielten - doch selbst etablierte Entwickler würden auf der Stelle treten.
Besonders irritierend sei, dass es offenbar keine klare Linie gebe, wer ein Kit bekommt und wer nicht. Während kleinere Projekte wie ein Indie-Spiel mit einfacher Lagerfeuer-Mechanik Zugang zur Hardware haben, warten bekannte Studios mit großen Produktionen offenbar noch immer. Welche Entwickler genau betroffen sind, wurde nicht namentlich genannt.
Was denkt ihr? Sollte Nintendo bei der Verteilung der Dev-Kits transparenter und großzügiger sein, oder reicht die Abwärtskompatibilität als Übergangslösung? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zu diesem Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet.
Quelle: Digital Foundry auf Youtube
