Nightingale: Realms Rebuilt - Neue Story, Neue Bau-Limits und ein Neuanfang für Alle
Special
Nachtigall ick hör dir trapsen: Mit ihrem bis dato größten Update krempeln Inflexion Games den Early-Access-Titel Nightingale ordentlich um. Doch was ist drin in Update 0.5?
Seit dem Launch von Nightingale am 20. Februar 2024 verändert sich das Spiel mit jedem Update - von UI-Design bis Offline-Modus. Wir fassen die geplanten Änderungen des neuesten Updates, angesetzt auf den 12. September 2024, zusammen.
Learning by Doing
Am Spielbeginn wurde direkt viel geschraubt: Frisch aus dem Charakter-Editor gespuckt, machte unser Weltenwandler bisher zuerst Bekanntschaft mit Puck, der uns behutsam durch das Tutorial führte. So schön Marc Warrens Stimme als Begleitung auch war, Inflexion entschieden sich den Anfang nicht nur zu beschleunigen, sondern gleich ins Spiel zu weben. Wir werden also wesentlich früher in die Action geworfen und lernen die Eigenheiten der Welten, in unserem eigenen Tempo zu nutzen.
Quelle: Inflextion Games
Keine Angst, Puck ist nicht von uns gegangen, im Gegenteil: CEO Aaryn Flynn eröffnet uns, dass der mysteriöse Fae in der neuen Kampagne eine weitaus bedeutendere Rolle spielen wird.
Eine neue Kampagne
Diese Kampagne führt uns in die größte Neuerung des Updates, die sogenannten Storied Realms. Statt der prozedural generierten Welten, deren Biome und Schwierigkeitsstufen wir bisher durch die Karten selbst bestimmten, stehen diese Parameter hier fest. Die Spielerfahrung lässt sich dadurch besser lenken und Geschichten zusammenhängender gestalten.
Dafür büßt das Spiel aber etwas von seiner Open World ein. Die Welt in der Schwebe, die weiterhin als Ausgangspunkt für unsere Trips in die anderen Fae-Welten dient, ist nun eine gänzlich handgebaute Welt im Wald-Biom, gefüllt mit neuen Stationen, um Rezepte und Werkzeuge auszuprobieren und einem ganz besonderen Wahrzeichen.
Quelle: Inflexion Games
Beim Erkunden der Schwebe stolpern wir über eine Ruinenstätte, die ähnlich wie Stonehenge aus einzelnen Portalen besteht. Legen wir hier die jeweilig zugehörige Karte ein, lassen uns die Crossways nach und nach die Storied Realms betreten und geben so dem Spiel eine bestimmte Richtung vor.
Schließt sich eine Tür, öffnet sich ein Portal
Das bedeutet aber nicht, dass die Sandbox-Elemente komplett wegfallen. Neben den Crossways finden sich in der Schwebe auch verbesserte Kraftorte mit neuen Inhalten und Inflexion versprechen komplett neu aufgebaute Bosse mit einzigartigen Fähigkeiten am Ende jeder Story. Wir dürfen uns also auf rund sechs neue Endkämpfe einstellen.
Außerdem können wir weiterhin nach Belieben die bisher bekannten Karten einsetzen, um in prozedural generierte Welten zu reisen und Ressourcen zu sammeln. Es ist allerdings anzumerken, dass Rasenmähen mit 0.5 nicht mehr zum Grinden taugt, denn Pflanzenfasern, Steine und Stöcker geben keine Essenz mehr ab. Stattdessen liegt der Fokus mehr auf POIs wie Dungeons und Questgebern.
Sollte ein sogenannter Untamed Realm zu leicht oder - auch wenn es niemand je zugeben würde - zu schwer sein, müssen wir übrigens nicht mehr zum nächsten Portal pilgern, sondern können die Schwierigkeit wortwörtlich im Schlaf anpassen, ohne von unseren liebevoll gezimmerten Bauwerken Abschied nehmen zu müssen.
