Nier-Test: Ein Alter Herr ist kein D-Zug / Wertung

Test Matti Sandqvist

Nier kommt mit vielen tollen Ideen daher, trotzdem ist das Action-Rollenspiel nur besserer Durchschnitt. Was ist da schiefgelaufen?

Nier: Das Japano-Rollenspiel von Square Enix im Test Nier: Ein Alter Herr ist kein D-Zug
Die Story weiß zu fesseln, ist aber nicht perfekt – die vom Entwickler versprochenen Story-Wendungen sind zum Beispiel zu vorhersehbar. Und die karge Sprachausgabe tut ihr Übriges, um euch die Geschichte madig zu machen. Bis das Spiel richtig anfängt, vergeht beinahe die Hälfte der Gesamtspielzeit von etwa 25 Stunden. Ihr merkt: Das Spieltempo ist gemächlich wie eine vollgefressene Schildkröte. Und da dieses Reptil auch nicht besonders sehenswert und viel zu überladen ist, werden die meisten von euch vermutlich schnell aufgeben.

Nier ist am Ende sicher kein schlechtes Action-Rollenspiel. Würden die Spielelemente besser ineinandergreifen, könnte man dem Titel sogar die grafischen Schwächen verzeihen.

Wertung zu Nier (X360)

Wertung:

7.0 /10
Pro & Contra
Viele frische SpielelementeInteressante CharaktereRiesige Welt
Grafisch unspektakulärGestreckter SpielflussVorhersehbare Story-Wendungen
Fazit

Nier ist ein hervorragendes Beispiel für „Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“. Wirklich zu schade, dass Nier doch nicht das ist, was es hätte sein können.
Die Story ist vielversprechend, die nur durchschnittliche Grafik hat mich nicht sonderlich gestört. Die zahlreichen unbalancierten Spielelemente kann ich dem Titel aber nicht verzeihen und bleibe deshalb lieber bei Darksiders.

  1. Seite 1 Nier-Test: Einleitung
  2. Seite 2 Nier-Test: Ein Alter Herr ist kein D-Zug / Wertung
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