Fast & Furious meets Burnout: Um dem Traditions-Racer wieder zum Erfolg zu verhelfen, setzt Ghost Games auf Spektakel und eine Open World.
Obwohl der Reboot von 2015 aus dem Hause Ghost Games in die Hose ging, dürfen die schwedischen Entwickler wieder ran - und setzen auf Spektakel! Die ersten Szenen aus der Story-Kampagne wirken wie ein Ausschnitt aus The Fast & the Furious, wenn wir einen Truck verfolgen, unsere Beifahrerin dann auf den LKW klettert und Sekunden später mit einem Koenigsegg Regera aus dem Anhänger rast. Nebenbei rammen wir Verfolger von der Strecke, deren Crashs dann - wie früher in Burnout - spektakulär in Szene gesetzt werden. Dabei wechselt Payback automatisch zwischen den drei Helden.
Quelle: Electronic Arts
Tatütata: Mit Wanted-System, Kamikaze-Cops und Hubschrauber-Support ähnelt die Polizeiverfolgung der eines GTA oder Watch Dogs. (PC)
Neben diesen Story-Missionen Marke GTA oder Watch Dogs gibt es in der offenen Spielwelt, die an Las Vegas angelehnt ist, massig Events, die sich zum Teil je nach aktivem Fahrer unterscheiden. So ist Tyler als Profirennfahrer auf Drag-Races und Hochgeschwindigkeits-Rennen spezialisiert, während Matt Drift- und Offroad-Herausforderungen bevorzugt. Jesse transportiert dagegen auch mal brisante Lieferungen oder VIPs an der Polizei vorbei. Apropos: Die Polizei wird sich laut Ghost Games viel aggressiver verhalten als im Vorgänger. Wie in GTA gibt's einen Wanted-Meter - und steigt der in die Höhe, schneiden die Cops euch den Weg ab, keilen euren Wagen ein und versuchen sogar Kamikaze-Crashes. Auch Straßensperren und Helikopter kommen zum Einsatz.
Ganz viel zu tun
Ghost Games hat sich Forza Horizon 3 und The Crew zum Vorbild genommen und ist sichtlich stolz auf die vollgepackte Spielwelt. Es gibt Drift- und Speed-Zonen, Sprungschanzen, zu zerstörende Werbeschilder und vieles mehr. Abseits des Weges stehen versteckte Vintage Cars herum - alte Autos, die man nach eigenem Gusto wieder flott machen darf. Auch Fußgänger sind diesmal unterwegs, die sich aber nicht überfahren lassen.
Quelle: Electronic Arts
Need for Speed: Payback: Zurück auf die Zielgerade? (1)
Beim optischen Tuning hat man nun deutlich mehr Optionen, inklusive mehr Bauteile für exklusive Automarken, um verschiedene "Wraps" samt Farben und Mustern miteinander zu vermischen. Dazu kommt ein neues System für Performance-Tuning. Außerdem dürfen Payback-Spieler nun direkt auf der Straße Anpassungen an Einstellungen wie Grip oder Bremsverhalten vornehmen - für diese Art des Tunings müsst ihr nicht jedes Mal in die Garage. Die E3-Demo hat uns nicht überzeugt, da sie stark geskriptet war. Einmal ein paar Meter von der Strecke abgekommen? Neustart! Den LKW nicht rechtzeitig vor dem Tunnel gestoppt? Pech gehabt, zurück zum letzten Speicherpunkt! Mal schauen, ob sich das noch ändert.
Entwickler: Ghost Games I Hersteller: Electronic Arts
