Need for Speed: Heat in der gamescom-Vorschau: Wenigstens kein Totalschaden
Special
Kurz vor der gamescom angekündigt, konnten wir Need for Speed: Heat auf der Messe in Köln auch schon spielen. Während unseres Hands-ons mit dem neuen NfS-Teil fragten wir uns jedoch, ob Ghost Games überhaupt irgendwann mal an bekannten Schwächen der einstmals ruhmreichen Rennspielreihe arbeiten werden.
Ein neues Need for Speed kommt und alle fragen sich: "Na, ob das wohl besser wird als der letzte Teil?" Diese Frage können wir nach einer längeren Hands-on-Möglichkeit mit Need for Speed: Heat auf der gamescom zumindest teilweise beantworten. Momentan sieht es nämlich so aus, als ob auch NfS: Heat an einigen bekannten Schwächen der letzten Teile krankt. Beim Anspielen schlugen wir jedenfalls an manchen Stellen die Hände über dem Kopf zusammen.
Rumpelraser
In Need for Speed: Heat (jetzt kaufen ) sollen Spieler tagsüber an offiziellen Renn-Events teilnehmen können und sich nachts illegale Straßenrennen liefern. Also auch wieder ein bisschen kriminell und, wenn wir uns die verfügbaren Charaktermodelle so anschauen, auch wieder ein bisschen Fast-&-Furious-Tuner-nachts-aufm-Burger-King-Parkplatz-treffen-Kernasi.
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Unsere Anspielmöglichkeit mit Heat beginnt damit, dass wir uns aus einer Reihe auf den ersten Blick unsympathischer Figuren einen Charakter auswählen und ihn mit Kleidungsstücken aus der Hipster-Grabbelkiste verschönern. Danach dann noch ein bisschen optisches Tuning und schon geht es auf die Piste. Sowohl Fahrzeuge als auch die sonnige Strecke sehen wirklich toll aus und als wir das Rennen starten merken wir auch schnell, wie eindrucksvoll Streckenbegrenzungen und andere Hindernisse kaputtgehen.
Quelle: Computec Media GmbH
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Dann fallen uns aber nach und nach einige Mängel auf der Strecke auf. Mal wieder gibt es eine absolut nervige Gummiband-KI. Selbst wenn man alle drei Nitro-Kanister benutzt und die meisten der KI-Fahrer nicht, bleibt das Feld zusammen. Zudem wirken Zusammenstöße teils echt lächerlich. Selbst bei leichten Remplern machen unsere Kontrahenten oftmals einen Abflug, als ob sie gerade von einem LKW getroffen worden wären. So sehr die Umgebung aber auch zerstört wird und die KI-Fahrer durch die Gegend fliegen, es gibt (bislang) kein Schadensmodell. Das wirkt etwas seltsam.
Doch auch das Handling der Fahrzeuge ist schwankend. Allgemein fühlen sich die Autos auf den Pisten besser an als bei Payback. Die Boliden sind griffig und steuern sich eingängig. Allerdings reagieren sie manchmal anders als noch Momente zuvor. Mal lässt sich die Karre vernünftig abbremsen, an anderer Stelle reagiert sie kaum, als wir das Pedal durchtreten.
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Chaos-KI
Quelle: Computec Media GmbH
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Viel nerviger als das ist aber die dämliche KI, die auf dem Rennspielstandard der PS2-Ära ist. Die Polizisten walzen beim Nachtrennen durch die Stadt, fahren gegen Wände und verhalten sich allgemein so, dass man ohne Blaulicht denken könnte, die anonymen Alkoholiker fahren gerade gemeinsam zur Sitzung. Auch die KI des normalen Stadtverkehrs macht einem schon mal einen Strich durch die Rechnung, wenn sie uns von Weitem schon sieht und dann kurz vor uns reinzieht, damit wir sie auch ja rammen und unsere Position verlieren, die dann futsch ist wegen diesem Gummibandmist. AAARRRGH!
Quelle: Computec Media GmbH
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Tipp: Need for Speed: Payback - müde Fortsetzung mit miesen Mikrotransaktionen
Immerhin gibt es in Heat keinen Online-Zwang, wie die Macher auf der gamescom verraten haben. Need for Speed: Heat erscheint am 8. November für PC, PS4 und Xbox One.
