Wir sprachen mit Steve Anthony, Producer bei EA Black Box, die derzeit Need for Speed: Carbon entwickeln.
Themawechsel. Wie erkennt EA Black Box die kommenden Trends in der Tuning-Szene?
Im Team befinden sich etliche Tuning-Fanatiker. Viele davon fahren aufgemotzte Autos. Außerdem schmökern wir sämtliche angesagten Tuning-Magazine, schauen alle neuen Movies, in denen getunte Wagen vorkommen, und unterhalten uns intensiv mit Leuten aus der Tuning-Szene.
Welche Bedeutung hat der Untertitel "Carbon" im Hinblick auf das neue Rennspiel?
Carbon heißt der größte Berg mit der längsten und gefährlichsten Strecke im Spiel. Obendrein ist es ein schöner Nebeneffekt, dass das Wort jede Menge darüber aussagt, um was es im Spiel geht. Wie bekannt ist, sind Karbon-Fiber-Bauteile in der Tuning-Szene besonders beliebt.
Wie ist das Entwicklerteam auf die Idee mit den Bergrennen gekommen?
Die Bergrennen haben ihren Ursprung in Japan. Dort nennt man sie Touge Races (Anm. d. Red.: wird Tugeeh ausgesprochen). Was viele nicht wissen, ist, dass aus diesen Rennen wiederum das Driften entstanden ist. In den USA wird die Szene für diese Bergrennen immer größer. Sie wächst stetig. In den kalifornischen Bergen, sprich vor den Toren von Los Angeles, finden die meisten Veranstaltungen statt.
Hat "Need for Speed: Carbon" eine Art Hintergrundstory?
Ja, definitiv. "Need for Speed: Carbon" knüpft fast nahtlos an das Ende von "Need for Speed: Most Wanted" an. Den "Most Wanted"-Fahrer verschlägt es in eine kalifornische Stadt. Dort hat er keinen besonders guten Ruf: Er wird beschuldigt, ein illegales Straßenrennen in den Sand gesetzt zu haben. Aus diesem Grund nimmt er es mit neuen rivalisierenden Renn-Gangs auf.
Spielt "Carbon" ausschließlich in den Bergen?
Nein, "Need for Speed"-Fans müssen nicht befürchten, dass das Spiel nur aus Bergrennen besteht. Die Ausläufer des Gebirges führen nämlich direkt in die Außenbezirke der weitläufigen City, wo das Spiel auch beginnt.
