Near Dark

Test

Zombies und Werwölfe sind ja ganz nett, aber richtig cool sind nur Vampire. Filmemacher werden nicht müde, die Blutsauger immer wieder aufs Neue zu erfinden. 1987 machte sich Kathryn Bigelow ("K-19") daran, dem Genre ihren Stempel aufzudrücken.

Erzählt wird die Story des Cowboys Caleb (Adrian Pasdar), der sich von Mae (Jenny Wright) zum Vampir beißen lässt. Fortan ist er ihr Sklave. Sie stellt ihn ihrer "Familie" vor, die ihn unter Druck setzt: Töte Menschen oder stirb!

Neben Joel Schumachers "The Lost Boys" gehört "Near Dark" zu den kultigsten Langzahn-Streifen des VHS-Zeitalters. Bereits im November 2002 veröffentlichte Anchor Bay, der beliebte US-Anbieter für den phantastischen Film, ein schmuckes Doppel-DVD-Set im Digipak. Und nun kommt der Hammer: Der kleine deutsche Anbieter MiB (Medienvertrieb in Buchholz) hat sich die Rechte gesichert und das Teil in identischer Ausführung auf den Code-2-Markt gebracht.

Im Schuber stecken ein Booklet und zwei DVDs. Auf Disc 1 gibt?s den Film mit drei Tonspuren und Regiekommentar. Disc 2 ist voll mit Extras. Hervorzuheben ist das retrospektive Making of (47 Min.), für das man die Beteiligten zu neuen Interviews gewann. PK

Fazit

Film-Check: Düster, kompromisslos und ästhetisch. Nur ganz wenigen Regisseurinnen gelang es, in der von Männern dominierten Horrorwelt einen Treffer zu landen, der die Zeit überdauert hat.
DVD-Fazit: Eine überaus gelungene Veröffentlichung eines modernen Horror-Klassikers, der durch seine umfangreichen Extras und die verlockende Verpackung zum Kauf anregt. Wer dem Import der US-Scheibe vor einem Jahr widerstehen konnte, kann sich jetzt umso mehr freuen. Manch anderer wird sich ärgern.

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