Elle Woods ist wieder da! Nach dem sensationellen Erfolg von "Natürlich blond" kehrt Reese Witherspoon als Juristin mit Herz und einem Faible für Pink zurück. Gemeinsam mit ihrem schwulen Hündchen erobert sie die Hauptstadt Washington
Die derzeit begehrtesten Frauen Hollywoods sind Julia Roberts, Cameron Diaz, Nicole Kidman und Reese Witherspoon. "Reese wer?", fragen Sie? Dann gehören wahrscheinlich auch Sie zu der bei uns immer noch großen Gruppe von Menschen, die mit diesem Namen nicht sofort ein Gesicht verbinden.
Die 1976 in Louisiana geborene Laura Jean Reese Witherspoon gab 1991 ihr Debüt in "The Man in the Moon", spielte sich durch kleinere Filme wie "Pleasantville", übernahm Nebenrollen in "American Psycho" oder "Little Nicky", um dann mit "Natürlich blond" vor zwei Jahren den großen Durchbruch zu schaffen. Der Film spielte bei 18 Mio. Dollar Produktionskosten allein in den USA 97 Mio. wieder ein und öffnete der zweifachen Mutter und Vegetarierin Tür und Tor in Hollywood.
Ihr Nachfolgeprojekt "Sweet Home Alabama" war sogar noch erfolgreicher. Auch ihre Gage stieg an. Kassierte Reese für "Natürlich blond" immerhin 2,5 Mio. Dollar, überwiesen ihr die Produzenten für das Sequel bereits 15 Millionen für die Rentenkasse. Dafür schlüpft Witherspoon erneut in die Rolle der Extrem-Blondine und Marken-Tussi Elle Woods. Nachdem sie in Teil 1 wider Erwarten ein Jura-Studium erfolgreich abschloss, beginnt Teil 2 mit einem Rückschlag. Elle entdeckt, dass die Mutter ihres Hündchens Brutus in einem Versuchslabor der Kosmetik-Industrie gefangen ist.
Sie setzt nun alles daran, ihre Kanzlei zum Kampf gegen diese üblen Machenschaften zu motivieren. Ihr Chef schüttelt allerdings nur den Kopf und schmeißt sie raus. Selbstbewusst und idealistisch wie sie nun mal ist, macht sich Elle persönlich auf den Weg nach Washington, um dem Kongress der Vereinigten Staaten ihr Anliegen zu schildern. Mit einer liebenswerten Mischung aus entwaffnender Naivität und unwiderstehlichem Charme kommt sie ihrem Ziel trotz anfänglicher Schwierigkeiten immer näher. Doch plötzlich fällt ihr jemand in den Rücken ...
Obwohl die Kritiker auf "NB2" teils heftig einschlugen, war der Streifen mit einem US-Einspiel von 90 Mio. Dollar ein Hit. Auch in Deutschland strömten beachtliche 870.000 Bescher in die Kinos. Dass das ungeschriebene Gesetz "erfolgreich im Kino = umfangreiche DVD-Ausstattung" nicht nur für Action-Großproduktionen, sondern auch für Komödien gilt, bewahrheitet sich hier. "Natürlich blond 2" erfreut mit einer ganzen Reihe von Extras, die den Zuschauer umfassend über die Entstehung des Films informieren.
Wer im trefflich animierten Hauptmenü auf "Extras" klickt, gelangt zu drei Seiten voller Bonusmaterialien. Auf Seite 1 gibt es einen mehrsprachigen Trivia-Track, nach dessen Anwahl während des Films etliche Texttafeln mit Zusatzinfos auftauchen. "Blonder Ehrgeiz" (22:27) ist ein zwar etwas werbelastiges, aber ganz erträgliches Making of.
Enttäuschend dagegen ist der Audiokommentar mit den Nebendarstellerinnen Jennifer Coolidge, Jessica Cauffield und Alanna Ubach, die sich nicht mal vorstellen und auch sonst wenig zu sagen haben. Auf Seite 2 im Extra-Menü winken vier Featurettes zu Ausstattung (6:20), Kostümen (7:35), Frisuren (6:56) und Musik (6:55). Dazu kommen sieben entfallene Szenen (9:25) und eine ganz nette "Kleine Patzer"-Montage (2:40).
Zum Auffinden eines Eastereggs klicken Sie von "Blondine in Pink" nach oben und aktivieren den auftauchenden Knochen, um Probeaufnahmen mit dem Film-Chihuahua (3:18) und das Feature "Hundeliebe" (2:24) zu sehen.
Auf der dritten und letzten Seite erwarten Sie eine animierte Fotogalerie (2:33, 38 Bilder), der US-Kinotrailer (2:01), ein Spot zum Videospiel "Die Sims 2" (1:51), sowie das Musikvideo plus Soundtrack-Werbung zum Song "We Can" von LeAnn Rimes (4:15). Abgesehen von den Boni der dritten Seite sind alle Extras optional deutsch untertitelt. PK
