NBA 2K20 in der gamescom-Vorschau: In Köln auf Korbjagd
Special
Wie bei Fußball und American Football steht nun auch beim Basketball bald wieder die neue Saison vor der Tür - und damit einhergehend die jährlich neue Ausgabe der dazugehörigen Sportsimulation aus dem Hause 2K Games. Auf der gamescom durften wir den neuesten Ableger NBA 2K20 erstmals selbst spielen. Unsere Gameplay-Eindrücke gibt's in dieser Vorschau.
Glaubt man der Steam-Beschreibung, dann haben die Entwickler von NBA 2K20 (jetzt kaufen ) dieses Jahr Großes vor. Man wolle die Messlatte für Sportspiele erneut höher legen - heißt es etwa unter anderem auf der Shopseite der Sportsimulation. Dafür bieten die Macher von Visual Concepts dieses Mal unerreichte Grafik- und Gameplay-Qualität, bahnbrechende Spielmodi und einzigartige Kontrolle und Individualisierung. Angeblich. Was davon tatsächlich umgesetzt werden konnte, davon haben wir uns auf der gamescom überzeugt. Dort durften wir selbst ein paar virtuelle Körbe werfen und mit LeBron & Co. übers Parkett flitzen.
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Wir hatten auch gehofft einen ersten Blick auf die neu eingeführten Spielerinnen der National Women's Basketball Association (NWBA) werfen zu dürfen, doch das war in Köln leider noch nicht möglich. Das ist durchaus schade, stellt die Franchise-Premiere der insgesamt zwölf Teams und 140 Profis aus Amerikas höchster Frauen-Basketball-Liga - inklusive individueller Animationen, Spielstile und Visuals - doch die mitunter größte Änderung des Spiels dar.
Unser Demo-Match zwischen den Los Angeles Clippers und den Los Angeles Lakers - rund um Coverstar Anthony Davis - hatte aber dennoch ein paar interessante Erkenntnisse parat: Insgesamt macht NBA 2K20 tatsächlich nochmal einen etwas runderen Eindruck als der Vorgänger. Das zeigt sich gleich an mehreren Stellen.
Happy Feet
Allen voran wirken die Spieler nun noch realistischer als zuvor. Wenn ihr im Close-up den Schweiß eurer Akteure im Scheinwerferlicht glitzern seht, schaut das schon beinahe täuschend echt aus. Und auch bei den Animationen ist den Machern ein Schritt nach vorne gelungen. Durch die überarbeitete Motion Engine muten die Bewegungen eurer Profis nochmal etwas realistischer an. Zudem spielt das Gewicht eures Ballträgers nun eine größere Rolle, sodass ihr einen merklichen Unterschied zwischen großen, physisch präsenten und kleinen, wendigen Spielern erkennen könnt.
Quelle: Visual Concepts / 2K Games
NBA 2K20 in der gamescom-Vorschau. (4)
Spielerisch sind uns während der knapp 30-minütigen Anspiel-Session auch noch ein paar kleinere Unterschiede zu NBA 2K19 aufgefallen. So erscheint uns das Werfen in NBA 2K20 ein wenig zugänglicher als im Vorgänger. Die zugehörige Anzeige, die ihr wahlweise per Knopfdruck oder über den rechten Stick füllt und im richtigen Moment loslassen müsst, lässt sich gefühlt etwas präziser dosieren. Auch Anfänger kommen dadurch schnell zu Punkten und Erfolgserlebnissen. Trotzdem ist es sinnvoll, sich zu Beginn erstmal nur an Korbleger zu halten. Sprungwürfe sind nach wie vor etwas anspruchsvoller - hier ist richtiges Timing das Gebot der Stunde. Ähnliches gilt für Drei-Punkte-Würfe, Dunkings oder Alley-oops, die noch immer einiges an Können abverlangen.
Vom Blitz getroffen
Zusätzlich haben die Entwickler die Sprinten- und Dribble-Funktionen nochmal überarbeitet. Dadurch soll Tempo in NBA 2K20 zu einer noch kostbareren Ressource werden. Entsprechend sind Sprints nicht mehr jederzeit und überall verfügbar. Stattdessen müsst ihr eure Ausdauer, mit der ihr die Funktion aktiviert, gut einteilen. Sonst erscheint ein gelber Blitz unter eurer Stamina-Leiste. Die Sprintgeschwindigkeit nimmt dann massiv ab und ihr werdet schneller müde. Ihr solltet also abwägen, wann ein explosiver Antritt wirklich gefragt ist. Pace-Missbrauch ist damit ein Ding der Vergangenheit. Und auch überzogene Dribblings werden nun dadurch verhindert, dass euch der Ball schon mal verloren geht, wenn ihr es mit den Tricks übertreibt.
Das alles - zusammen mit der verbesserten Ballbehandlung, kleineren KI-Upgrades und zusätzlichen Defensiv-Optionen, bei denen euch ein roter Pfeil zeigt, in welche Richtung der dribbelnde Gegenspieler gehen könnte - macht NBA 2K20 zu einem insgesamt vielversprechenden Titel. Basketball-Fans dürfen sich den Release am 6. September (PS4, Xbox One und Nintendo Switch) also schon mal rot im Kalender anstreichen.
Quelle: Visual Concepts / 2K Games
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