My Time at Sandrock im Test: Eine Wüste der Möglichkeiten
Test 31,49 €
Der Nachfolger von My Time at Portia verlässt den Early Access und deshalb haben wir uns die cozy Life-Sim noch einmal genauer angeschaut!
Mit verbesserten Werkzeugen, mehr Ressourcen, mehr Geld und guten Beziehungen zu den NPCs wird uns die Hofarbeit mit der Zeit erleichtert. Wir haben sogar die Möglichkeit, Helfer einzustellen und ihnen kleinere Aufgaben zuzuteilen. Außerdem können wir immer wieder Punkte in einem Skilltree verteilen, sodass sich unsere Sammel-, Herstellungs- oder sozialen Fähigkeiten stetig verbessern.
Unser Zuhause, also die Werkstatt mit Hof, lässt sich mit nur einem Klick erweitern und durch das Herstellen von Möbeln oder Dekorationen richten wir uns häuslich ein. Ganz im Sinne eines RPGs stehen uns generell alle Optionen der Selbstverwirklichung offen. Das gilt auch für die Erstellung und das Einkleiden unseres Handwerkers, denn hier können wir beispielsweise entscheiden, ob die angelegte Ausrüstung oder unser selbstgewähltes Outfit zu sehen sein soll.
Haben wir mal keine Lust auf Haus und Hof, können wir uns auf eines der drei möglichen Reittiere (Pferd, Yakmel oder Ziege) schwingen und in den Sonnenuntergang - beziehungsweise die Prärie - reiten. Hier finden wir zahlreiche Überbleibsel aus "der alten Welt" mit ihren Dungeons und Schätzen wie zum Beispiel Relikten, die wir dem städtischen Museum spenden können. In diesen Höhlen und Minen tummeln sich nicht selten die verschiedensten Gegner. Im Echtzeit-Kampfsystem von My Time at Sandrock haben wir jetzt auch erstmalig Schusswaffen gegen sie in petto und müssen darauf achten, erst die Deckung zu durchbrechen, bevor wir wirklichen Schaden anrichten. Schlagen wir uns erfolgreich durch die Gänge und halten die Augen nach versteckten Kisten offen, stolpern wir mit etwas Glück über sogenannte Daten-Discs. Mit denen schalten wir im Forschungszentrum neue Blaupausen für allerlei Crafting-Stationen frei.
Quelle: PC Games
My Time at Sandrock hat also für jeden Geschmack etwas zu bieten. Egal, ob entspanntes Farmen und Bauen oder aufregendes Erkunden und Kämpfen, das Spiel hält unzählige Beschäftigungsmöglichkeiten für uns bereit. Bei Wind und Wetter, in vier Jahreszeiten und saisonalen Events sowie zahlreichen Mini-Games erkunden wir die Welt, freunden uns mit NPCs an und leben unser ganz individuelles Leben in der Wüste.
Wo die Liebe hinfällt
Allem voran glänzt My Time at Sandrock mit einem: Liebe. Denn die steckt hier vor allem im Detail und den Bewohnern der Wüstenstadt. Wir begegnen während unserer Zeit dort vielen individuellen Sandrockern und lernen sie über zahlreiche Beziehungs-Quests und Dialoge besser kennen. Dabei können wir uns mit einer Menge von ihnen nicht nur anfreunden, sondern auch romantische Beziehungen eingehen.
Hierfür stehen jedoch erst einmal ausführliche Gespräche auf dem Programm. Nach genug Gerede dreht sich dann alles darum, das passende Geschenk zu finden, zusammen Mini-Games zu spielen und sich dann letztendlich zu einem Date zu verabreden. Haben wir das Herz des angebeteten Sandrockers erfolgreich erobert, können wir ihn oder sie sogar darum bitten, uns zu heiraten oder bei uns einzuziehen. Und seit dem neusten Patch gibt es sogar die Möglichkeit ein Kind in die Welt zu setzen.
Quelle: PC Games
Die unterschiedlichen Beziehungen zu den Bewohnern bescheren uns im Spiel die verschiedensten Boni und nicht selten senden uns die herzlichen NPCs sogar Briefe mit Items im Anhang. Das ist nur eines der vielen liebevollen Details im Spiel. Ein weiteres wäre zum Beispiel, dass unser Partner oder unsere Partnerin mit uns Händchen hält und sich in den Dialogen auch richtig emotional äußert. Diese ausgeklügelte Individualität der Charaktere, die gewitzten Gespräche und weit über hundert Beziehungs-Quests verleihen dem Spiel eine Menge Herz. In Sandrock können sogar Feinde zu Freunden werden.
