MultiVersus in der Vorschau: Ist Warners Prügler bereit zum Neustart?

Special Christopher Holler Michael Grünwald
Ein Panorama auf das aktuell bekannte MultiVersus-Roster
Quelle: Warner Bros.

Lange war es still um Multiversus: Ende Mai erscheint nun die überarbeitete Vollversion kostenlos auf allen Plattformen außer Switch. In unserer Vorschau durften wir schon einige Neuerungen austesten.

Um Super Smash Bros. Konkurrenz zu machen, braucht es einiges: Solides Marketing, umfangreichen Support und ein außergewöhnliches Roster. MultiVersus, die Platform-Fighter -Antwort von Warner Bros., könnte all das mitbringen.

Wer Smash Bros. kennt, hat das Prinzip von MultiVersus bereits verstanden: Mit jedem Treffer fügen wir unserem Gegner Schaden zu und versuchen, ihn von der Stage zu befördern.

Je mehr Schaden wir einstecken, desto weiter können wir katapultiert werden. Dazu stehen uns pro Charakter eine Vielzahl von Angriffen und Gimmicks zur Auswahl, um unseren Gegnern zuvorzukommen.

Seit der Open-Beta-Version aus dem Jahr 2022 hat sich einiges verändert. Das zeigt sich nicht nur in neuen Trailern, sondern auch in unserer Anspiel-Session.

Wir haben MultiVersus bereits ausgiebig gespielt und sagen euch, wie sich der Prügelgigant von Entwickler Player First Games weiterentwickelt hat und wo bis zum Release noch einmal nachgebessert werden muss.

Joker sitzt auf dem eisernen Thron. Quelle: Warner Bros.

Zurück im Multiversum

Wir konnten leider weniger Doubles als Singles spielen. Dadurch fielen uns aber glücklicherweise ein paar Details mehr auf, die uns in einem 2-gegen-2 entgangen wären.

Der Grafikstil ist Geschmackssache, doch Batman und Bugs Bunny in ein Spiel zu packen und es mehr als akzeptabel aussehen zu lassen, ist Player First Games zweifellos gelungen.

Eine Änderung, die sofort ins Auge sticht, ist die angepasste Größe der Charaktere im Vergleich zur Stage. Die Figuren wirken deutlich größer als die Plattformen. Daher gibt es weniger Platz zum Wegrennen, wodurch wir mit unserem Gegner häufiger interagieren müssen.

Die Hitboxen unserer Angriffe sind nach wie vor überraschend groß. Ob das so gewollt ist oder nicht, können wir nicht genau sagen. Dennoch führte das manchmal zu fragwürdigen Treffern.

Das Perks-System hat sich seit der Open Beta nicht wirklich geändert. Vor jedem Kampf wählen wir ein paar Buffs aus, die sowohl in Singles als auch in Doubles ihren Nutzen entfalten können.

Shaggy und Superman lassen ihre Fäuste aufeinanderprallen. Quelle: Warner Bros.

Wie wärs mit 'nem Zaubertrick?

Dafür gibt's einige neue Charaktere. Einer davon wurde sogar schon vorher bekannt gegeben: Batmans größter Widersacher, der Joker, hat es inzwischen in MultiVersus geschafft.

Seine Attacken bringen nicht nur unzählige Referenzen zu vorherigen Auftritten mit, sondern sorgen für einen der einzigartigsten Charaktere im Spiel. In der englischen Version wird er sogar von Original-Sprecher Mark Hamill synchronisiert.

Ebenso einzigartig wie fragwürdig ist die Bananenwache aus Adventure Time. Richtig ernst nehmen, können wir die seltsame Figur zwar nicht, aber ein leichter Gegner sieht dennoch anders aus. Mit seinem Speer hat er viele einzigartige Angriffe, die es beispielsweise in Smash Bros. nicht gibt.

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