Mouse: P.I. for Hire bietet verrückte Waffen, brutale Kämpfe und abwechslungsreiche Levels. Vorschau zum Shooter-Gameplay.
Jack Pepper ist mit einem umfangreichen Arsenal ausgestattet. Darunter sind Klassiker wie Pistole, Schrotflinte oder Tommy Gun. Aber auch ein paar cartoonhafte Eigenkreationen wie ein Säurewerfer reihen sich mit ein. Die könnt ihr im Austausch für sammelbare Blaupausen auch noch upgraden, etwa mit mehr Munition, mehr Präzision, oder sekundären Feuermodi für noch mehr Bums.
Rip and Tear
Nicht dass es Mouse: P.I. for Hire daran mangeln würde! Klar, mit dem Trefferfeedback eines Doom kann der Indie-Shooter nicht mithalten. Bei 2D-Sprites sind Effekte wie Taumeln und Verstümmeln halt nur schwer umsetzbar. Aber der Gore-Faktor ist deshalb nicht geringer: Köpfe zerplatzen, pechschwarzes Blut spritzt durch die Gegend und Gegner liegen gurgelnd in ihrem eigenen Saft.
Quelle: PC Games
Nicht nur Waffen hinterlassen bleibende Spuren. In der Spielwelt gibt es auch Säure- oder Ölfässer, die ihr auf eure Gegner schleudern könnt.
Dazu kommt eine gehörige Portion "Cartoon Violence" im Stil der Looney Tunes: Der Säurewerfer verwandelt euer Ziel etwa in ein Knochengerüst, das noch eine Sekunde lang zusammenhält, bevor es klappernd in sich zusammenbricht.
In diesem Artikel
Generell kommt der Zeichentrick-Humor auch in den Kämpfen nicht zu kurz: Power-ups wie eine Dose Spinat verleihen euch vorübergehend Popeye-Superkräfte. An Seilen herumbaumelnde Klaviere warten nur darauf, auf den Schädel eurer Widersacher zu krachen.
Von Mäusen und Menschen
Auch denen mangelt es übrigens nicht an Varianz: Es gibt kleine Mäuse, dicke Mäuse, fliegende Mäuse, Mäuse mit Knüppeln, mit Knarren, mit Schilden und noch einige mehr. Auch schick inszenierte Minibosse streut das Spiel immer wieder mal ein. Die sind dann ein wenig anspruchsvoller, weil sie mit dickeren Lebensleisten, komplexeren Angriffsmustern, besonderen Arenen oder gleichzeitig spawnenden Mobs daherkommen.
Quelle: PC Games
Die für die Waffenupgrades benötigten Blaupausen findet ihr in der Spielwelt.
Überwältigend wird Mouse: P.I. for Hire aber nicht wirklich. Ich hatte während meines Durchgangs auf mittlerer Schwierigkeitsstufe keine größeren Probleme. Das liegt auch daran, dass euch das Spiel großzügig mit Autosaves und Hilfsitems versorgt: Wer Umgebungsgegenstände wie Fässer und Kisten zertrümmert, findet darin Medikits und Rüstungsboosts. Es lohnt sich also, ein wenig auf Erkundungstour zu gehen - alleine schon wegen der abwechslungsreichen Levelgestaltung. Von Opernhäusern über Filmsets bis hin zu geheimen Untergrundlaboren ist alles dabei.
Hier und da verstecken sich auch ein paar Secrets, für die ihr eine Wand sprengen, ein Schloss knacken oder eine kleine Kletterpassage meistern müsst. Das nimmt aber nicht die Ausmaße eines Doom Eternal an, wo der Doom Guy plötzlich zu Mario mutierte. Eine nette Auflockerung sind die Geheimnisse aber allemal.
