Moss im Test: Ein magisches VR-Märchen mit reichlich Rätseln

Test Paula Sprödefeld
Moss im Test: Ein magisches VR-Märchen mit reichlich Rätseln
Quelle: PC Games

Das VR-Adventure Moss von Polyarc ist am 27. Februar 2018 für die PS4 erschienen. In dem Abenteuer steuert ihr die kleine Maus Quill, die sich zu einer richtigen Kämpferin entwickelt und auf der Suche nach einem wichtigen Familienmitglied ist. Wir wollten uns die vielen Rätsel, Kämpfe und Puzzle natürlich nicht entgehen lassen und haben uns die VR-Brille aufgesetzt.

Eine kleine Maus ganz groß! Das PSVR-Action-Adventure Moss (jetzt kaufen 89,99 € ) erzählt die Geschichte der kleinen Maus Quill, die auf ein großes Abenteuer aufbrechen muss - ein bisschen wie Bilbo Beutlin in Der Hobbit. Quill ist ebenso klein aber unglaublich detailliert und wunderbar putzig gestaltet. Die Entwickler von Polyarc haben sich mit dem hübschen Maus-Mädchen und auch der Spielwelt offensichtlich viel Mühe gegeben.

Moss im Test: Kleine Maus ganz groß

Als sogenannter Leser greift ihr in diese Welt ein und interagiert mit der Umwelt und natürlich auch Quill selbst. In dem am 27. Februar 2018 für PS4 erschienenen Abenteuer könnt ihr als Spieler die kleine Maus heilen, Blöcke verschieben, damit sie ihren Weg findet und Türen öffnen, um sie weiter voran zu bringen. Die Move-Controller werden zwar nicht unterstützt, aber über den standardmäßigen Dualshock-Controller geht das alles auch ganz gut von der Hand. Zusätzlich steuert ihr Quill natürlich auch noch und kämpft beziehungsweise klettert mit ihr durch den magischen Wald.

Moss im Test: Rätselraten

Moss ist ein absolut schönes, magisches Abenteuer für PSVR. Im Virtual-Reality-Spiel verfolgt ihr die kleine Maus Quill auf ihrer Reise. Quelle: PC Games Moss ist ein absolut schönes, magisches Abenteuer für PSVR. Im Virtual-Reality-Spiel verfolgt ihr die kleine Maus Quill auf ihrer Reise. Moss ist ein absolut schönes, magisches Abenteuer für PSVR. Im Virtual-Reality-Spiel verfolgt ihr die kleine Maus Quill auf ihrer Reise. Quelle: PC Games Moss ist ein absolut schönes, magisches Abenteuer für PSVR. Im Virtual-Reality-Spiel verfolgt ihr die kleine Maus Quill auf ihrer Reise. Dabei wird die eigentliche Handlung eher unglücklich präsentiert. Ihr sitzt in einer großen Kathedrale vor einem Buch, das den Titel Moss trägt. Darin ist die Geschichte von Quill in Bildern dargestellt und eine Erzählerin gibt die Story wieder. Das zieht sich ungemein in die Länge und obwohl ihr schnell umblättern könnt (wiederum mit dem Controller), verpasst ihr dann eben die eigentlich spannende Geschichte. Diese Erzählweise ist für VR eher ungeeignet und hätte besser gelöst werden können.

Was aber durchaus gut funktioniert, sind die Rätsel in Moss. Kein Wunder, darauf liegt auch deutlich der Fokus des süßen Adventures. Grundsätzlich müsst ihr die Umgebung verändern, um Quill durch ein Level zu bringen. Die Rätsel sind meist einfach, manchmal müsst ihr aber vielleicht ein bisschen knobeln. Wenn ihr mal nicht weiter wisst, gibt euch Quill sogar kleine Tipps, indem sie wild durch die Gegend fuchtelt und euch pantomimisch vorführt, was ihr als nächstes tun sollt.

Meist müsst ihr Blöcke verschieben, Türen öffnen oder Schalter umlegen, die in einer besonderen Farbe gehalten sind. Ihr benutzt dann den Controller, der ingame als blau leuchtende Kugel dargestellt ist und fahrt über den Gegenstand, den ihr bewegen wollt. Der leuchtet dann auf und ihr könnt ihn an die richtige Position bringen. Das macht durchaus Spaß und die Rätsel sind so unterschiedlich, dass es nicht langweilig wird. Allerdings ist das Bewegungstracking nicht ganz ausgereift, wodurch die blaue Kugel öfter mal abhanden kommt und ihr nochmal ansetzen müsst. Kein Beinbruch, jedoch nervt das vor allem in Kämpfen.

Moss im Test: Technisch (fast) einwandfrei

Moss ist ein absolut schönes, magisches Abenteuer für PSVR. Im Virtual-Reality-Spiel verfolgt ihr die kleine Maus Quill auf ihrer Reise.  Quelle: PC Games Moss ist ein absolut schönes, magisches Abenteuer für PSVR. Im Virtual-Reality-Spiel verfolgt ihr die kleine Maus Quill auf ihrer Reise.  Ihr könnt Gegner nämlich mit dieser blauen Kugel auch einfangen und sie quasi für eure Zwecke verwenden. So werden Krabben, die aus einer ihrer Scheren schießen können, zu euren Verbündeten und ihr feuert mit ihnen auf andere Gegner. Das macht aber dann keinen Spaß mehr, sobald die blaue Kugel vollkommen wahllos über den Bildschirm tanzt, weil die Sonne, die zum Fenster reinkommt, auf den Lichtsensor scheint.

Ansonsten ist die technische Umsetzung durch die Unreal Engine 4 jedoch fast einwandfrei. Moss zeigt kaum die VR-typischen Schwächen und auch optisch ist die Darstellung wirklich gelungen. Unsere Testerin war zunächst skeptisch, da sie unter Motion Sickness leidet, aber die feste Position, die ihr als Spieler in Moss einnehmt sorgt dafür, dass ihr kaum bis gar keine Übelkeit verspürt und das magische Abenteuer auch für diejenigen spielbar ist, die andere VR-Spiele leider nicht in die Hand nehmen können.

Moss im Test: Kurzes Vergnügen

Moss ist ein absolut schönes, magisches Abenteuer für PSVR. Im Virtual-Reality-Spiel verfolgt ihr die kleine Maus Quill auf ihrer Reise. Quelle: PC Games Moss ist ein absolut schönes, magisches Abenteuer für PSVR. Im Virtual-Reality-Spiel verfolgt ihr die kleine Maus Quill auf ihrer Reise. Was in Moss ein wenig fehlt, sind Zwischenbosse, die sich an einigen Stellen anbieten würden. So bewältigt ihr einfach eine Reihe von Rätseln, die zwar an Schwierigkeit zunehmen, aber trotzdem immer recht einfach bleiben, und habt am Ende einen zwar befriedigenden Bosskampf, aber zwischendrin kann es schon mal etwas zu leicht werden. Und dann ist Moss, nach gerade einmal knappen drei bis vier Stunden, auch schon zu Ende. Schade, denn wir hätten gerne etwas mehr Zeit in der wundervollen Welt von Quill verbracht.

Moss im Test: Fazit und Wertung

Meinung

Wertung zu Moss (PS4)

Wertung:

8.1 /10
Pro & Contra
Liebevolle und detaillierte Animationen, besonders die Maus QuillViele Details, die zum Umschauen anregenTolle MärchenweltAuch geeignet für Leute, die von Motion Sickness betroffen sindSpaßige Rätsel, die an Schwierigkeit zunehmen
Buchsequenzen, die Story erzählen dauern zu langNur knapp 3 bis 4 Stunden SpielzeitBewegungssteuerung (blaue Kugel) ist nicht exakt genau getrackt
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