Mortal Kombat: Shaolin Monks im Test

Test Heiko Strobel

Liu Kang und Kung Lao machen sich auf, die (Unter-) Welt zu sehen: Was kann das erste PS2-Action-Adventure aus dem brutalen Mortal-Kombat-Universum

Gelernt ist gelernt

Überraschung: Ihr könnt zwei bekannte Gesichter freispielen und damit den Storymodus meistern. Überraschung: Ihr könnt zwei bekannte Gesichter freispielen und damit den Storymodus meistern. Glücklicherweise seid ihr bestens gewappnet: Neben allerlei Standardschlägen, -tritten und -würfen stehen euch durchschlagskräftige, aus den Prügelspiel-Prequels bekannte Special-Moves zur Verfügung. Kung Lao beispielsweise enthauptet Angreifer gerne mit seinem messerscharfen Hut oder beamt sich blitzschnell hinter seine Widersacher, um ihnen dann in den Rücken zu fallen.

Doppelt killt besser: Zu zweit könnt ihr durchschlagskräftige Team-Spezialattacken einsetzen. Doppelt killt besser: Zu zweit könnt ihr durchschlagskräftige Team-Spezialattacken einsetzen. Liu Kang dagegen setzt auf seine Feuerbälle sowie auf besonders deftige Uppercuts und Kicks. Im Laufe des Abenteuers könnt ihr diese Fähigkeiten sogar noch ausbauen. Vorausgesetzt, ihr sammelt fleißig Erfahrungspunkte, indem ihr möglichst viele Feinde ins Jenseits befördert. Ab und an findet ihr auch Waffen wie Schwerter oder Escrima-Stöcke, mit denen sich eure Widersacher fachgerecht in feine Scheibchen zerteilen lassen.

Die Meute kann kommen

Ärger im Revier: Als die Wu-Shi-Akademie von Barakas Gesindel angegriffen wird, eilen Liu Kang und Kung Lao zu Hilfe. Ärger im Revier: Als die Wu-Shi-Akademie von Barakas Gesindel angegriffen wird, eilen Liu Kang und Kung Lao zu Hilfe. Damit euch während der wilden Massenkeilereien alles locker von der Hand geht, haben die Entwickler Wert auf eine simple Steuerung gelegt. Einfache Tastenkombinationen reichen aus, um die spektakulärsten Moves hinzulegen und ganze Schlagserien zu ellenlangen Kombos aneinander zu reihen.

Wenn's zu viel wird: Mit den Brutality-Moves beseitigt ihr gleich mehrere Fieslinge auf einmal. Wenn's zu viel wird: Mit den Brutality-Moves beseitigt ihr gleich mehrere Fieslinge auf einmal. Droht euch die blutgeile Bande trotzdem mal zu überrollen, macht ihr euch die nicht ganz ungefährliche Umgebung zu Nutze: Es gibt kaum ein Areal, in dem sich nicht irgendwo fiese Spieße, gefräßige Monsterbäume oder andere tödliche Fallen dazu anbieten, einem der lästigen Nichtsnutze das Sterben zu erleichtern.

Überdimensionaler Fleischwolf: Ein gezielter Wurf und der Gegner wird zu Mus verarbeitet. Überdimensionaler Fleischwolf: Ein gezielter Wurf und der Gegner wird zu Mus verarbeitet. Dann wären da natürlich noch die -- "Mortal Kombat"-Fans wissen, was jetzt kommt -- berühmt-berüchtigten Fatalities, Multalities und Brutalities. Bei "Shaolin Monks" fungieren diese besonders brutalen Tötungsvarianten als Instant-Kills. Habt ihr die rote Anzeige oben links auf dem Bildschirm durch möglichst lange Kombo-Attacken aufgefüllt, dürft ihr mit einem Druck auf L1 zum finalen Schlag ausholen, egal wie viel Lebensenergie euer Gegenüber noch hat.

Jetzt muss noch schnell die richtige Tastenkombination eingegeben werden und schon war's das für einen oder -- im Falle der Multalities und Brutalities -- sogar mehrere Unholde. Schade nur, dass deutsche Zocker davon außer ein paar "saftigen" Soundeffekten nicht viel mitbekommen (siehe Kasten "Die deutsche Version").

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