Mortal Kombat 1 gespielt: Ein neuer Anfang

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Mortal Kombat 1 gespielt: Ein neuer Anfang
Quelle: NetherRealm Studios

Ein brandneues Mortal Kombat steht vor der Tür! Diesmal ist aber einiges anders als früher - wir haben Mortal Kombat 1 gespielt, hier sind unsere Eindrücke in der Preview.

In Invasions spielt man mit den Charakteren, die man auch in normalen Kämpfen auswählen kann. Eine eigene Figur darf man also nicht kreieren. Gewonnene Matches gewähren unter anderem Erfahrungspunkte, wodurch die Stufen der Charaktere ansteigen und diese dann beispielsweise mehr aushalten. Auch gibt es bestimmte Talismane, mit denen man besondere Fähigkeiten in den Matches erhält. Darunter ein Feuerball, der Gegner röstet. Die Talismane lassen sich durch weitere Items modifizieren, wodurch sich die Boni und Fähigkeiten an den eigenen Spielstil anpassen lassen. Weiterhin findet man auf den Karten auch noch einen Shop, dessen Gegenstände einen kleinen Boost für folgende Matches bieten. Diese ganzen Boni funktionieren jedoch natürlich nur im Singleplayer.

Neue Dreingabe statt Aushängeschild

Insgesamt ist der Invasions-Modus ganz nett. Sich über die Karte zu bewegen, ein paar Feinde zu erledigen und den Dialogen zu lauschen, war definitiv kein schlechter Zeitvertreib. Zusätzlich gibt es noch Dinge wie einige Easter Eggs, eine virtuelle Version des Arcade-Raums aus dem Büro der NetherRealm Studios oder andere Sachen, die nur Kenner der Reihe verstehen.

Einige Geheimnisse lassen sich auch im Invasions-Modus finden. Landet man in einer Partie etwa fünf Aufwärtshaken, schaltet man nicht nur einen besonderen Finisher frei, sondern tritt auch noch in einem "Geheimen Kampf" gegen einen speziellen Gegner an, der mit zusätzlichen Belohnungen winkt.

Li Mei benutzt ihre magischen Kräfte. Quelle: NetherRealm Studios Ein paar Sachen zu bemängeln gibt es natürlich auch. So bewegt sich die Figur nur sehr langsam über das Spielfeld und die Richtung lässt sich auch nicht mittendrin ändern. Läuft man vom Shop weg, entscheidet sich dann aber anders, muss man warten, bis der Charakter am Zielort angekommen ist und kann erst dann wieder umdrehen.

Die Aufmachung der Karte und etwaige Dialoge machen den Modus zwar ziemlich charmant, im Großen und Ganzen ist Invasions jedoch fast schon ein wenig langweilig. Wirklich viel zu erleben gibt es hier schließlich nicht. Da sind Story und die bereits bekannten Tower um einiges interessanter.

Die Entwickler möchten jedoch noch wesentlich mehr Inhalte für Invasions veröffentlichen. So sind die verschiedenen Karten an Seasons gebunden. Alle sechs Wochen soll eine neue Season veröffentlicht werden, die mit einer thematisch passenden Karte daherkommt.

Auch Mortal Kombat kommt nicht ohne Seasons aus

Dazu gesellen sich auch einige kosmetische Gegenstände, die mit der Season zusammenhängen. Einen Battle- beziehungsweise Season-Pass soll es jedoch nicht geben. Stattdessen erhält man durchs Spielen oder für Echtgeld eine besondere Währung, die man dann gegen kosmetische Inhalte eintauschen kann.

Tanya posiert zusammen mit Darrius. Quelle: NetherRealm Studios Das Konzept der Seasons wirkt zumindest im ersten Moment recht spannend und vielleicht schafft es NetherRealm ja, Invasions in ein richtiges Aushängeschild zu verwandeln. Bisher wirkt der Modus trotz der Mühen, die die Entwickler hineinsteckten, aber eher wie eine maximal ordentliche Dreingabe.

Das ist jedoch gar nichts Schlechtes, schließlich konnten mich das allgemeine Gameplay sowie der Story-Modus bereits überzeugen. Einen zusätzlichen Modus als weiteren Zeitvertreib zu haben, rundet Mortal Kombat 1 daher vielleicht einfach nur ab.

Zumindest ich kann mir durchaus vorstellen, ab und zu mal in eine Invasion reinzuschauen. Als Hauptfokus eignet sich der Modus meiner Meinung zwar nicht, doch glücklicherweise muss man auch gar nicht damit interagieren, wenn man gar kein Interesse an Invasions, aber an den kosmetischen Inhalten hat. Die dazugehörige Währung lässt sich nämlich unter anderem auch online erspielen.

Allzu viel Zeit wollte mich NetherRealm nicht mit Mortal Kombat 1 verbringen lassen, doch meine ersten Eindrücke vom anstehenden Fighting Game sind definitiv positiv.

Mit den Cameo-Fightern, einer brandneuen Handlung, dem Invasions-Modus und sonstigen Spielereien, die zum vollständigen Release zur Verfügung stehen werden, wird Mortal Kombat 1 vielleicht sogar mehr Neuheiten bieten als Street Fighter 6 - und der Titel lieferte zum ersten Mal einen richtigen Story-Modus!

Für alte Mortal-Kombat-Hasen wird auch der neueste Titel wieder ziemlich interessant. Durch die ganzen Neuerungen wie die Cameo-Fighter könnte das Spiel aber auch all jenen gefallen, die mit Mortal Kombat in der Vergangenheit nicht richtig warm wurden. Ich fiebere auf jeden Fall bereits dem 19. September entgegen, wenn Mortal Kombat 1 offiziell veröffentlicht wird.

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