Monster Man

Test

Eigentlich wollte Adam (Eric Jungmann) seiner Jugendliebe vor deren demnächst anstehender Hochzeit noch seine Gefühle gestehen -- in der bangen Hoffnung, dass sie doch noch für ihn entscheidet.

Daraus wird leider nichts, denn er und sein bester Freund Harley (Justin Urich) werden von einem Monstertruck gejagt, dessen hässlicher Fahrer Passanten mit seinem Gefährt nur zu gerne platt walzt oder diverse Körperteile abtrennt. Etwas Gutes hat die Treibjagd für Adam aber dann doch: Er lernt die hübsche Anhalterin Sarah (Aimee Brooks) kennen, die sich auch noch in den Highschool-Spießer verliebt.

Dass sich für den B-Movie "Monster Man" hierzulande kein Kinoverleih finden würde, war abzusehen. Auf dem letztjährigen Fantasy Film Festival erlebte der Horroklamauk regen Zulauf. Kinowelt spendiert der DVD sogar ein wenig Bo-nusmaterial. So gibt es ein 20-minütiges Making of, in dem zahlreiche Cast + Crew-Mitglieder zu Wort kommen.

Die vierminütige Gag Reel-Featurette hält einen witzigen Zusammenschnitt aller versiebten Aufnahmen vomDreh parat. Witzigstes Extra ist aber der animierte Trailer zu "Monster Man", der an einen Zeichentrickfilm auf Storyboard-Niveau erinnert.FE

Fazit

Film-Check: Beginnt wie ein Roadmovie im Teenie-Slashergewand, driftet dann aber recht schnell in die trashige Ecke ab. Die -- sehr blutigen -- Effekte liegen zwischen solide und lachhaft schlecht.
DVD-Fazit: Der inhaltliche Stilbruch funktioniert nur bedingt, aber mit einigen witzigen Einlagen und passablen Gore-Effekten dürfte man zumindest B-Movie-Freunde begeistern. Die DVD bietet ein sauberes Bild, der Ton hingegen enttäuscht. Eine Handvoll Extras gewähren einen kurzen Einblick in die Produktion.

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