Den Wald vor Bäumen nicht sehen, Katzen und ein Anjanath

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Den Wald vor Bäumen nicht sehen, Katzen und ein Anjanath
Quelle: PC Games

Monster Hunter World in der Vorschau: Die wilde Jagd kennt man aus The Witcher - in ganz anderer Form kommt der Begriff aber in Monster Hunter World, dem neuesten Ableger der traditionsreichen Action-RPG-Reihe, zum Einsatz. Wir durften bereits mehrere Stunden in den vielversprechenden Titel hineinspielen und teilen in dieser Preview unsere Eindrücke mit euch!

Den Wald vor Bäumen nicht sehen

Die Mahlzeit vor dem Start einer Expedition verleiht uns diverse Boni auf Gesundheit und Ausdauer. Quelle: PC Games Die Mahlzeit vor dem Start einer Expedition verleiht uns diverse Boni auf Gesundheit und Ausdauer. Einen Preis hat die hohe Komplexität des Kampf- und Craftingssystems allerdings: Trotz der im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbesserten Zugänglichkeit gibt es jede Menge Menüs, Optionen und Features zu entdecken, manche davon sind sofort verständlich, manche erschließen sich erst nach einigen Stunden Spielzeit. Wer beim Erkunden nicht ausgebremst werden möchte, muss zwangsläufig experimentieren und ein Auge auf die Umgebung haben, es gibt kein Patentrezept, mit dem uns der Erfolg in den Schoß fällt. Im Verlauf von Kämpfen, die gelegentlich locker die 30-Minuten-Marke knacken, versucht unsere Beute wahrscheinlich mehrmals, die Flucht anzutreten. Und da die Monster natürlich keinen Gesundheitsanzeiger mit sich herumtragen, müssen wir am Verhalten erkennen, welche Körperteile verwundbar sind und wie fit die Kreatur noch auf den Beinen ist.

Lesetipp: Monster Hunter World: Einsteiger-Tipps - So gelingt der Spielstart

Dieses Eier fressende Monster hält oft Steine schützend vor seinen Körper. Quelle: PC Games Dieses Eier fressende Monster hält oft Steine schützend vor seinen Körper. Doch als Jäger sind wir immerhin nie alleine; wenn wir uns an einem Koloss partout die Zähne ausbeißen - oder wir einfach lieber eine Weile gemeinsam mit Freunden auf die Pirsch gehen möchten - dann steht uns die Möglichkeit offen, Monster Hunter World im Koop-Modus zu erleben. Allerdings wird dann fairerweise auch die Gesundheit der Monster nach oben angepasst. Mit bis zu drei Begleitern gleichzeitig können wir ganz auf Spezialisierungen setzen: Während ein Gruppenmitglied etwa die Fersen eines Monsters bearbeitet, feuert ein anderes aus der Deckung mit Lähmungsmunition und ein dritter Mitstreiter stellt Fallen an vorher ausgekundschafteten Stellen auf. Sogar wenn wir eigentlich solo unterwegs sind, dann aber einem besonders gefährlichen Vertreter der örtlichen Fauna über den Weg laufen, können wir ein Notsignal senden und so andere Spieler dazu einladen, uns beizustehen. Dank Drop-in und Drop-out ist das Zusammenspiel denkbar unkompliziert, auf Wunsch schließen wir uns in Gilden zusammen, kommunizieren mit Gesten oder treffen uns zum Armdrücken.
Die Spielwelt unterliegt Uhrzeit- sowie Wetterwechseln. Beides hat Einfluss auf die Monster. Quelle: PC Games Die Spielwelt unterliegt Uhrzeit- sowie Wetterwechseln. Beides hat Einfluss auf die Monster.

Katzen und ein Anjanath

Zwischensequenzen bekommen wir eher selten zu Gesicht, eine Hintergrundgeschichte gibt es aber. Quelle: PC Games Zwischensequenzen bekommen wir eher selten zu Gesicht, eine Hintergrundgeschichte gibt es aber. Monster Hunter World rückt nicht die Geschichte, auch nicht unseren Charakter in den Fokus, sondern konzentriert sich ganz auf die Kämpfe gegen die Monster sowie die wundervolle Inszenierung der blühenden Landschaft in der neuen Welt. Doch die Natur ist gefährlich; je länger wir in der Wildnis unterwegs sind, desto schneller geht uns die Puste aus, vor allem, wenn wir uns auch noch in einem Kampf mit einem Monster befinden. Dagegen helfen Ausdauertränke oder auch ein saftig gebratenes Steak. Wollen wir noch nicht von unserer Expedition zurückkehren, haben aber (wieder) ordentlich Kohldampf, dann zücken wir unseren transportablen Grillspieß und rösten eine Dinosaurierkeule.
Zu Forschungszwecken sollen wir ein Ei stibitzen – die erbosten Eltern sind uns schon auf den Fersen. Quelle: PC Games Zu Forschungszwecken sollen wir ein Ei stibitzen – die erbosten Eltern sind uns schon auf den Fersen.

Damit wir uns auch bei Solotouren nicht allzu einsam fühlen (und die Monster uns nicht ausschließlich und permanent angreifen), begleitet uns jederzeit ein kleiner Palico. Diese Katzenwesen tragen Waffen, Heilmittel und andere hilfreiche Objekte, wir können sie ebenso wie unseren Helden beim Schmied ausstatten und auf unterschiedliche Spielweisen spezialisieren. Auch unser kleiner Palico-Begleiter konnte den negativen Ausgang des Kampfes gegen den Anjanath allerdings nicht verhindern - weshalb wir uns nun wieder dem Schmied im Lager zuwenden, in der Kantine eine stärkende Mahlzeit einnehmen und dann erneut in die Wildnis losziehen. Bis zum PC-Release sind wir dann auf jeden Fall echte Monsterjäger-Experten!

Meinung

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