Vortrag über Monster Hunter Wilds gestrichen: Capcom findet klare Worte nach Drohungen
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Monster Hunter Wilds kämpft durch das neue Titel-Update mit Performance-Problemen. Genau um solche Herausforderungen sollte es in einem Vortrag von Capcom gehen, der wurde nun allerdings abgesagt.
Eigentlich sollte in der Fangemeinde von Monster Hunter Wilds gerade Grund zur Freude herrschen: Am 30. Juni 2025 veröffentlichte Capcom das zweite große Titel-Update und brachte damit sogar zwei weitere Monster ins Spiel, die schon in früheren Teilen der Reihe ihren Auftritt hatten. Allerdings brachten die Neuerungen auch einige technische Probleme mit sich, an denen die Entwickler laut einem Beitrag bei X bereits arbeiten.
Die Schwierigkeiten betreffen vor allem die Steam-Version, was sich auch in den Nutzerwertungen widerspiegelt. Gerade einmal zwölf Prozent der User-Reviews, die in den letzten 30 Tagen verfasst wurden, sind positiv. Damit rutscht das Spiel bei den kürzlichen Rezensionen in die Kategorie "Äußerst negativ".
Einige Spieler schlugen mit ihrem Frust nun über die Stränge, weshalb Capcom Konsequenzen gezogen hat: Ein geplanter Vortrag bei der im Juli stattfindenden Computer Entertainment Developers Conference, kurz CEDEC, wurde kurzfristig abgesagt.
Doch kein Vortrag über Performance von Monster Hunter Wilds
Eigentlich hätte Capcom bei der Konferenz in Japan über die Herausforderungen bei der Entwicklung von Monster Hunter Wilds (jetzt kaufen 79,99 € / 62,99 € ) sprechen wollen. Dabei sollte es in erster Linie um den Balanceakt zwischen Grafik und Leistung gehen und wie das Team hinter dem Spiel damit umgegangen ist. Die Absage erfolgte ohne eine offizielle Begründung, allerdings legen die zeitlichen Zusammenhänge einen bestimmten Auslöser nahe.
Wie Automaton berichtet, gab es aus den Reihen der Spieler so extreme Rückmeldungen, dass sich Capcom in einem Statement an die Community gewandt hat. Auf der japanischen Unternehmensseite wurde vor einigen Tagen ein Beitrag veröffentlicht, in dem es um Belästigung und sogar Drohungen gegen die Mitarbeiter geht.
Hilfreiche Kritik statt verbaler Angriffe
Während konstruktives Feedback der Monsterjäger wichtig ist und auch dementsprechend geschätzt wird, werden ausfallende Kommentare nicht geduldet. In besonders schweren Fällen behält sich das Unternehmen sogar vor, rechtliche Konsequenzen einzuleiten, um ihre Mitarbeiter zu schützen.
Das Entwicklerteam ist anscheinend sehr bemüht, Fehler und technische Probleme zeitnah zu beheben. Der Frust von Seiten der Spieler, die sich auf neue Inhalte gefreut haben und dann auf Spielabstürze oder FPS-Einbrüche stoßen, ist ebenfalls nachvollziehbar.
Persönliche Angriffe gegen die Entwickler bis hin zu Drohungen sind dabei allerdings in keiner Weise gerechtfertigt. Fans können Capcom also mit konstruktiver Kritik dabei helfen, Monster Hunter Wilds zu einer besseren Spielerfahrung zu machen. Da dieses Jahr noch zwei weitere Titel-Updates folgen sollen, wird es für das Entwicklerteam in den nächsten Monaten ohnehin noch genug zu tun geben.
Quelle: Automaton
