Die Jagdsaison ist eröffnet. Ab jetzt stehen mächtige Dinosaurier-Braten auf der Wii-Speisekarte!
Monster Hunter Tri ist ein wirklich schwieriges Spiel – in allen Belangen. Die Problematik fängt schon bei der Frage nach dem richtigen Genre an. Rollenspiel? Nicht so ganz, denn aufleveln lassen sich eure Helden nicht und bei den Kämpfen kommt es vor allem auf euer Tasten-Geschick an. Für ein reines Actionspiel ist es hingegen zu komplex wegen der Fülle an verschiedenen Ausrüstungsgegenständen und Waffen. So oder so ist Monster Hunter Tri ein interessanter Geheimtipp für alle Spieler, die nach Tiefgang suchen.
Ihr fangt als junger Hunter in der Stadt Moga an, aber schnell geht es zu den Jagdgründen in eine der zahlreichen Spielumgebungen. Diese reichen von einer Wüste bis hin zur Neuerung in der Serienhistorie: den wunderschönen Unterwasser-Levels. Die Darstellung ähnelt der anderer Rollenspiele: Ihr steuert euren Jäger aus der Verfolger-Perspektive, seht eine Mini-Karte auf dem Bildschirmrand und der Ausgangspunkt eurer Abenteuer ist eine Stadt.
Die Hauptmotivation bei Monster Hunter stellt nicht die Story dar, sondern vielmehr das
Quelle: Capcom
Sammeln und Perfektionieren eurer Ausrüstung. Um etwa aus einem harmlosen Eisen-Katana eine Waffe mit Elementareffekten zu basteln, ziehen mehr als 20 Stunden und zahllose tote Ungeheuer ins Land. Für ein Grundmodell eines Schwertes braucht ihr nämlich nur einige leicht zu findende Materialien wie zum Beispiel Eisenerze, für die gefährlichen Waffen müsst ihr riesige Monster erlegen oder sehr spezielle Gebiete erforschen.
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