Charlize Theron verwandelt sich in der wahren Geschichte über eine Massenmörderin in die als "Monster" bekannt gewordene Aileen Wuornos. Schonungslos und bewegend
Ein Zwischenfall mit einem brutalen Freier ändert die Situation. Lee erschießt ihren Peiniger in Notwehr. Nach anfänglichem Schock über ihre Tat tötet sie weitere Männer. Die Polizei hat keine Spur und auch Selby deckt Lee trotz größter Gewissensbisse. Nebenbei stiehlt Lee den Opfern jedes Mal Bargeld und Fahrzeug, wovon die Frauen kurzfristig über die Runden kommen. Eines Tages tötet Lee einen Zivilpolizisten. Danach beginnt die Fahndung.
Aileen Wuornos ging als eine der ersten weiblichen Serienkiller in die amerikanische Kriminalgeschichte ein. Zwischen 1989 und 1990 trieb sie neun Monate lang ihr Unwesen und schockte die Nation, was ihr in den Medien schließlich den Beinamen "Monster" einbrachte.
Die junge Regisseurin Patty Jenkins inszenierte ihren Film mit viel Fingerspitzengefühl und setzte den Fokus auf die Beziehung zweier verzweifelter Frauen, die in einer Gesellschaft leben müssen, in der einfach kein Platz für sie ist.
Die acht Millionen Dollar teure Low Budget-Produktion gewinnt v.a. durch die überragende Hauptdarstellerin Charlize Theron ("The Italian Job"), die ihr hübsches Antlitz wie zuletzt Nicole Kidman in "The Hours" unter einer Maske versteckte, die sie vollkommen entfremdet.
Um noch authentischer zu wirken, futterte sich die auch als Produzentin fungierende Südafrikanerin zusätzlich 15 Kilo an. Der Mühe Lohn waren der "Oscar" für die beste weibliche Hauptrolle, der "Golden Globe", ein "Silberner Bär" auf der Berlinale und fast 60 Mio. Dollar an weltweitem Einspiel.
