Monster

Test

Aileen Wournos alias das "Monster" ging in den 80er-Jah-ren als erste Serienkil-lerin in die US-amerikanische Kriminalgeschichte ein. Inner-halb weniger Monate richtete sie sechs Männer mit einem Revolver regelrecht hin und wurde dafür im Bundesstaat Florida zum Tod durch die Giftspritze verurteilt.

Wer war Aileen Wournos wirklich? Wird man als Mörde-rin geboren? Diese Fragen stellte sich Regisseurin Patty Jen-kins und schuf mit ihrer ersten Regiearbeit ein eindrucksvolles Filmportrait über eine Frau, die als Straßendirne und soziale Außenseiterin nie eine Chance im Leben hatte.

Um die Rolle der abgehalfterten Prostituierten glaubhaft darzustellen, futterte sich das ehemalige Model Charlize Theron gut 20 Kilo auf die Hüften. Was die hübsche Schauspielerin in der Maske über sich ergehen lassen musste, kann man in dem kurzen, aber informativen Making of miterleben.

Empfehlenswert ist auch das Interview mit der Regisseurin und dem Komponisten der Filmmusik (ca. 15 Minu-ten). Unter dem Menüpunkt "Film Mixing Demo" steht ein 2-minütiger Filmausschnitt zur Verfügung, den man sich wahlweise mit oder ohne Musik, Effekte beziehungsweise Dialoge ansehen kann. MN

Fazit

Film-Check: Mit ihrem Debüt schuf Patty Jenkins ein schockierendes wie berührendes Sozialdrama. Charlize Therons darstellerische Leistung wurde zu Recht mit einem "Oscar" gewürdigt.
DVD-Fazit: Das Leben der Aileen Wuornos wurde realistisch und intensiv umgesetzt. Im Vordergrund stehen verletzte Gefühle, die Sehnsucht nach Liebe und der Versuch, akzeptiert zu werden. Die Morde werden zu keinem Zeitpunkt entschuldigt. Bild- und Tonqualität der Disc stellen zufrieden, die mageren Extras enttäuschen.

Artikel teilen

Per E-Mail versenden

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk