Gaming-Monitore: Auflösung und Spiele-Leistung
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Ein guter Monitor stellt Filme, Games und Fotos besser dar - doch was muss man vor dem Kauf beachten? Wir geben euch Tipps zu der Technik von Monitoren, damit ihr wisst, welche Dinge ihr vor dem Kauf mit einem speziellen Blick auf Gaming-Monitore beachten solltet. Außerdem bieten wir eine Marktübersicht mit 60 Modellen im 16:9-Format.
Auflösungen und die Spiele-Leistung
Aus dem Seitenverhältnis heraus ergeben sich bestimmte Auflösungen, die bei einem Monitor möglich sind. Außerdem sind große Auflösungen tendenziell eher für größere Monitor-Diagonalen wichtig - sitzt man bei einem 32 Zoll-Monitor recht nah am Schirm und hat nur Full-HD, wird das Bild sichtbar pixelig sein. Bei einem 24 Zoll-Modell würde dies bei identischem Sitzabstand nicht oder kaum ins Gewicht fallen. Umgekehrt wird man von 4K bei einem kleinen Monitor kaum einen Vorteil haben, bei 32 Zoll aber ist es eine nette Sache.
Was genau ist aber die Auflösung? Es handelt sich um die Anzahl der Pixel in der Breite und Höhe wie zum Beispiel 2560x1440 Pixel (WQHD), durch die sich dann auch eine Gesamtzahl an Pixeln ergibt, indem man die beiden Zahlen multipliziert. Je mehr Pixel ein Monitor hat, desto mehr muss ein PC und dabei vor allem die Grafikkarte arbeiten, wenn es um die Berechnung von 3D-Grafik geht. Benötigt ein sehr breiter Monitor also automatisch mehr PC-Power für Gaming als ein normales 16:9-Modell? Hier kann man klar sagen: Jein. Ein 16:9-Monitor mit 4K (3840x2160 Pixel) hat zum Beispiel in der Summe immer noch mehr Pixel als die meisten 21:9-Modelle, da diese in aller Regel bei der Höhe nur 1080 oder 1440 Pixel haben, so dass bei diesem Beispiel der schmale 4K-Monitor mehr Leistung frisst als die breiten Modelle.
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Wenn man aber zwei Monitore vergleicht, die von der Höhe her eine identische Pixelanzahl haben und von denen der eine bei der Breite mehr Pixel hat, wird freilich der letztgenannte mehr Leistung vom PC benötigen. Zum Beispiel hat ein 21:9-Monitor mit einer Auflösung von 2560x1080 Pixeln genau so viele Pixel in der Höhe wie ein Full-HD-Monitor, aber ein Drittel mehr Pixel in der Breite und somit auch 33,3 Prozent mehr Pixel in der Summe. Wie viel Leistung man verliert, wenn man auf einen Monitor mit einer höheren Auflösung umsteigt, kann man leider nicht genau ausrechnen. Es ist aber glücklicherweise nicht so, dass es sich linear verhält und eine doppelte Pixelzahl direkt die halbe Leistung frisst.
Denn für die FPS-Werte, die der PC berechnen kann, spielt nicht nur die Grafik, sondern auch weitere Dinge eine Rolle, denen die Auflösung ziemlich egal ist. Aus Spieletests kann man sich in etwa herleiten, wie viel FPS-Verlust die Erhöhung der Auflösung ausmacht - es schwankt aber von Spiel zu Spiel. Die folgende Tabelle zeigt euch die wichtigen Auflösungen und deren jeweiliger Summe an Pixeln, außerdem noch das Pixel-Plus in Prozent im Vergleich zu Full-HD sowie auch den geschätzten Leistungsverlust im Vergleich zu Full-HD:
| Bezeichnung | Seitenverhältnis | Pixel Breite | Pixel Höhe | Pixelsumme etwa | Pixel-Plus | Leistung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Full-HD | 16 zu 9 | 1920 | 1080 | 2,07 Mio | entfällt | 100 |
| UW-UXGA | 21 zu 9 | 2560 | 1080 | 2,77 Mio | 33 Prozent | 85 |
| WQHD | 16 zu 9 | 2560 | 1440 | 3,69 Mio | 78 Prozent | 75 |
| UW-WQHD | 21 zu 9 | 3440 | 1440 | 4,95 Mio | 139 Prozent | 60 |
| QHD+ | 24 zu 10 | 3840 | 1600 | 6,14 Mio | 196 Prozent | 50 |
| Dual QHD | 32 zu 9 | 5120 | 1440 | 7,37 Mio | 256 Prozent | 45 |
| UHD / 4K | 16 zu 9 | 3840 | 2160 | 8,29 Mio | 300 Prozent | 40 |
Ihr könnt übrigens auch selbst vor dem Kauf eines Monitors testen, was ihr bei der Leistung für Abstriche machen müsst, indem ihr die Auflösung im Spiel oder in den Treibern absichtlich erhöht.
Quelle: AOC
AOC CQ32G2SE
Das Stichwort lautet "Supersampling" - das Spiel wird dann zum Beispiel in 4K berechnet, obwohl der Monitor nur Full-HD beherrscht. Dies ergibt ganz nebenbei auch ein besseres Bild auf dem Full-HD-Monitor, da die Bildberechnung mehr Details berechnen konnte und dies dann auf Full-HD herunterbricht. Gleichzeitig simuliert dies aber auch, was das Game von eurem PC verlangt, wenn ihr mit einem 4K-Monitor und der entsprechenden Auflösung spielen würdet. Je nach Grafik-Optionsmenü kann das Supersampling auch anders bezeichnet werden - so kann es zum Beispiel auch sein, dass ihr eine Art Regler vorfindet, den ihr statt auf 100 Prozent auf zum Beispiel 200 Prozent verstellt, um den PC in einer doppelt so hohen Auflösung rechnen zu lassen. Ihr könnt somit auch genauer beobachten, wie die Leistungsdifferenz bei einem Spiel aussieht, das ihr besonders häufig spielt und bei dem euch die FPS-Werte sehr wichtig sind.
