Molly's Game: Kritik zum Zocker-Biopic über Molly Blum

Test Christian Horn
Molly's Game: Kritik zum Zocker-Biopic über Molly Blum (1)
Quelle: SquareOne

Skifahrerin Molly Bloom musste nach einer Verletzung bereits ihre Hoffnung auf eine Olympia-Teilnahme aufgeben und schmeißt nun auch noch ihr Jura-Studium hin. Auf der Suche nach einem Ziel in ihrem Leben entdeckt sie ihr Talent für Untergrund-Pokerturniere und macht mit berühmten Gästen aus jeder Branche schnell ordentlich Umsatz. Doch dann kommt ihr das FBI auf die Schliche.

Als Drehbuchautor hat sich Aaron Sorkin seine Sporen mit den Skripts zu The Social Network oder Steve Jobs bereits mehr als verdient - nun folgt sein Kinoeinstand als Regisseur. Sein Biopic Molly's Game (jetzt kaufen 9,99 € ) basiert auf den Memoiren der Poker-Königin Molly Bloom, die nach dem verletzungsbedingten Aus ihrer Skisportkarriere als Veranstalterin illegaler Pokerturniere reüssierte. Zu ihren Gästen zählten die Reichen und Schönen Hollywoods, bis sich Bloom vor Gericht verantworten musste.
Der Plot spielt auf zwei Zeitebenen: Ein Handlungsstrang zeigt Blooms Werdegang zur Poker-Diva und ihre Kontakte zur Russenmafia, der andere rollt das Gerichtsverfahren gegen sie auf, wobei Bloom mit ihrem vom Idris Elba gespielten Anwalt debattiert, ob sie die Namen ihrer Kunden verraten soll oder nicht. Wie es bei Regie führenden Autoren oft vorkommt, besteht Sorkins Film aus vielen Dialogen. Zusammen mit Blooms erklärendem Voiceover entsteht ein etwas redseliger Eindruck, den die fesselnde Performance von Jessica Chastain nicht ganz auffängt.

Fazit:
Etwas zu dialoglastiges Biopicture, aber mit einer gewohnt starken Jessica Chastain.

Wertung zu Molly's Game

Wertung:

6.0 /10
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