Gentlemen, start your engine! Im Test des bunten Arcade-Rennspiels haben wir Podiumsplätze gesammelt und Rennstrecken aus dem Boden gestampft.
Quelle: play3
ModNation Racers: Missile 3.0
Ab etwa dem dritten der fünf Renn-Cups übernimmt langsam König Frust das Zepter. Warum? Nun, widersteht ihr dem Zwang, ein Item direkt abzufeuern, könnt ihr es zwei Mal aufwerten, indem ihr durch weitere Waffenkisten fahrt. Aus einer kleinen, traurigen Rakete wird so schnell ein abrufbereites Armageddon. Prinzipiell finden wir das System super, hätte die KI nicht die äußerst nervige Angewohnheit, aufgewertete Attacken in der letzten Runde, kurz vorm Ziel abzufeuern. Die Konsequenz: Aus unserer sicheren Führung wird schnell ein blamabler achter Platz. Zurückfeuern gilt nicht, da das eigene Item durch feindliche Treffer flöten geht. Doof! Zumindest mit der KI, denn im Mehrspieler-Modus können wir dem System dann doch eine taktische Note abgewinnen.
Apropos Mehrspieler: Wir lieben den Splitscreen-Modus, gerade in Arcade-Racern. Und
Quelle: play3
natürlich ist dieser auch in ModNation Racers enthalten. Nur ödet uns an, dass bei vier Spielern kein KI-Fahrer auf der Strecke zu finden ist. Auch hätten wir uns über mehr Spiel-Modi gefreut: Bis auf Action-Rennen und Rennen - dasselbe in spe, nur ohne Items - ist kaum fahrerische Abwechslung geboten. Trotzdem: Die Editoren sind klasse, die Einzelspieler-Cups witzig und die Präsentation anständig - der Genre-König bleibt dennoch Italiener.
