Mission Impossible 3 im Test

Test Toni Opl

Nach Brian de Palma und John Woo wagte sich nun TV-Regisseur J.J. Abrams an den dritten unmöglichen Auftrag von Superspion Ethan Hunt

Das nennt man einen kometenhaften Aufstieg. J.J. Abrams, seines Zeichens Schöpfer erfolgreicher Fernsehserien wie "Alias" und "Lost", saß bisher nur für Episoden besagter Quotenhits und anderer Shows im Regiestuhl. Zwar tauchen in seiner Filmografie mit "Armageddon: Das jüngste Gericht" und "Joyride: Spritztour" auch zwei prominente Titel fernab der TV-Landschaft auf, hier zeichnete er jedoch "nur" als Produzent und/oder Drehbuchautor verantwortlich. Dass er für sein Spielfilm-Regiedebüt von Tom Cruise persönlich auserkoren wurde, den dritten "Mission: Impossible" zu inszenieren, dürfte -- auch in Anbetracht des weltweiten Einspiels von über 395 Mio. Dollar -- der Karrieresprung seines Lebens gewesen sein.

Abrams packte die Gelegenheit beim Schopfe und drückte dem dritten Teil als Co-Autor neben dem Schreiberduo Alex Kurtzman und Roberto Orci ("Die Insel", "Die Legende des Zorro") von Anfang an seinen persönlichen Stempel auf. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger John Woo lässt er den IMF (Impossible Mission Force)-Agenten wieder verstärkt im Team agieren.

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