Microsoft Flight Simulator: Drei PCs von 600 bis 1600 Euro und Joystick-Übersicht

Special Antonio Funes
Microsoft Flight Simulator: Drei PCs von 600 bis 1600 Euro und Joystick-Übersicht
Quelle: PC Games Hardware

Der Microsoft Flight Simulator ist seit kurzem erhältlich und begeistert viele Gamer, und zwar allein wegen der Optik auch solche Gamer, denen das Spiel eigentlich zu wenig echtes Gameplay bietet. Wir haben drei Gaming-PCs von 600 bis 1600 Euro für euch zusammengestellt, mit deren Hilfe ihr die Welt fliegerisch erkunden könnt. Außerdem blicken wir auf passende Joystick und bieten dazu eine Übersicht.

PCs und Joysticks für Hobby-FliegerWer schon immer um die Welt fliegen wollte, ohne seine Wohnung zu verlassen, kann dies mit Flugsimulatoren tun. In Sachen ziviler Luftfahrt war hier lange Zeit eher Windstille auf dem Spielemarkt. Nun ist aber vor wenigen Tagen der von vielen heiß ersehnte Microsoft Flight Simulator auf den Markt gekommen - er ist auch Bestandteil des Xbox Game Pass für den PC sowie auch des Xbox Game Pass Ultimate. Schon vor dem, offiziellen Release hatten wir für euch einige Wunsch-Flughäfen angeflogen, um euch bereits einen ersten Eindruck zum Spiel zu verschaffen.

Obwohl einige Teile des Spiels live aus dem Internet geladen werden, benötigt der Flight Simulator aber trotzdem einen ordentlichen Gaming-PC. Wir haben daher für alle angehenden Hobby-Piloten unter euch drei PC-Konfigurationen für 600, 1100 und 1600 Euro zusammengestellt. Die PCs sind natürlich auch für andere Games geeignet und haben für ihren Preis ein jeweils ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Außerdem bieten wir noch eine kurze Kaufberatung zu Joysticks inklusive einer Übersicht mit einigen aktuellen Modellen - denn ohne einen Joystick macht eine Flugsimulation nur halb so viele Spaß. Genauer gesagt ist eine richtige Flugsimulation kaum ohne Joystick zu beherrschen, außer man aktiviert so viele Hilfen, dass der Simulations-Faktor kaum mehr der Rede wert ist. Zuerst werfen wir aber noch einen Blick auf den Flight Simulator X und seine Technik.

Microsoft Flight Simulator: Technik

Beim Microsoft Flight Simulator 2020 könnt ihr alle denkbaren Orte der Welt überfliegen und sowohl auf großen internationalen als auch auf kleinen regionalen Flughäfen starten und landen.Dabei habt ihr die Wahl, was für ein Flugzeug ihr nutzt. Je nach dem, welche Edition ihr kauft, sind es zwischen 20 und 30 Flugzeuge, hinzu kommen über 40000 Flughäfen, von denen - ebenfalls editionsabhängig - 30 bis 40 Flughäfen besonders detailliert nachgebildet wurden. Man kann also zum Beispiel an einem Tag einen Langstrecken-Passierflug mit 900 km/h von Metropole zu Metropole durchführen und am anderen Tag mit einer kleinen Cessna von einem kleinen schweizerischen Flughafen starten und bei nur 300 km/h aus die Alpen und deren Umgebung bestaunen. Über die Außenkamera-Ansicht wirken allein die Flugzeuge und Wolken schon grandios - damit auch die Landschaften und Städte realistisch wirken, hat Microsoft eine riesige Menge an Satellitenfotos parat, die beim Spielen aus dem Internet quasi wie ein Stream zum Spieler übertragen werden und den Boden der Flugstrecke authentisch nachbilden. Optional können die nötigen Daten auch vor Beginn des Fluges heruntergeladen werden, quasi als eine Art Offline-Modus.Für eine möglichst realistische Darstellung helfen zudem auch noch Unmengen an Objekten wie Gebäude und andere Bauwerke, aber auch Bäume und mehr, die über Algorithmen zu 3D-Objekten werden, damit man nicht nur eine Art Bodentapete sieht, wenn man etwas tiefer fliegt. Selbst Straßenverkehr wird (zumindest rein optisch) simuliert, damit man nicht durch eine sterile Welt fliegt. Bei der riesigen Flut an Bildern und Objekten, die nötig sind, kann freilich selbst ein Software-Gigant wie Microsoft nicht jede Ecke der Welt perfekt abbilden. Besonders gut gelungen sind freilich vor allem Gebiete, zu denen es ohnehin auch abseits des Flight Simulators viel Foto-Material und mehr gibt. Vor allem wenn man mit langsameren Flugzeugen relativ tief fliegt, erkennt man aber an vielen Stellen der Welt, dass die verwendeten Bilder zum Teil nicht sehr hochauflösend sind, oder man erkennt kurios aussehende Objekte. Solche Unstimmigkeiten fallen gerade jetzt, wo das Spiel neu ist, besonders stark auf, da natürlich vergleichsweise viele Spieler als erstes schauen wollen, wie gut die Gegend, in der sie selbst wohnen, gelungen ist. Einige kuriose Beispiele, die Spieler bereits entdeckt haben, haben wir erst am Donnerstag in einem Artikel für euch zusammengefasst. Obgleich viele Daten per Streaming auf den PC kommen, braucht ihr für eine detaillierte Grafik einen recht starken PC - wer dann, wenn er etwas tiefer fliegt - bei den Details Abstriche machen kann, wird aber auch mit einem relativ günstigen PC seinen Spaß haben. Ab der nächsten Seite bieten wir euch für den Microsoft Flight Simulator (jetzt kaufen ), aber auch für andere moderne Games drei Beispiel-PC zum Selber-Zusammenbauen ab 600 Euro.

  1. Seite 1 PCs zum Fliegen: Einleitung und Technik des Flight Simulators
  2. Seite 2 PCs zum Fliegen: Kurze Hinweise und PCs für 600 und 1100 Euro
  3. Seite 3 PCs zum Fliegen: PC für 1600 Euro und Joysticks
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