Auf den Spuren der Switch 2: Jetzt greift euch auch Microsoft tiefer in die Taschen

News Nico Scholz
Auf den Spuren der Switch 2: Jetzt greift euch auch Microsoft tiefer in die Taschen
Quelle: Microsoft

Die Switch 2 hat's vorgemacht, jetzt zieht Xbox nach: Mit The Outer Worlds 2 erscheint das erste Spiel von Microsoft mit neuem Spitzenpreis. 80 Euro für ein Game? Willkommen in der neuen Preisrealität.

Wer dachte, nur Nintendo macht bei der Switch 2 mit dem Preisanstieg ernst, sollte mal einen Blick in den Xbox Store werfen. Denn The Outer Worlds 2 ist jetzt offiziell das erste Xbox-Spiel, das mit einem Preisschild von 80 Euro daherkommt. Und wer noch ein bisschen mehr will, bekommt für 100 Euro gleich die Premium Edition - inklusive Early Access und DLC-Pass.

Warum wird alles teurer?

Microsoft hatte bereits im letzten Monat angekündigt, dass nicht nur Konsolen und Zubehör weltweit teurer werden, sondern auch Spiele. Der Grund? Man habe "die Marktbedingungen und steigende Entwicklungskosten sorgfältig abgewogen", heißt es aus Redmond. Mit anderen Worten: Alles wird teurer, also ziehen auch wir mit. Schön verpackt, aber das Ergebnis bleibt das gleiche - euer Geldbeutel wird schmaler.

Was bekommt man denn für 80 Euro?

Im Fall von The Outer Worlds 2 immerhin ein Rollenspiel mit satirischem Sci-Fi-Charme, wie man es von Obsidian kennt. Im Xbox Games Showcase wurde kürzlich neues Gameplay gezeigt und endlich auch ein Release-Datum genannt: Am 29. Oktober 2025 soll das Spiel für Xbox Series X/S, PS5 und PC erscheinen - und ja, auch direkt im Xbox Game Pass landen. Wer also den Game Pass hat, darf sich etwas entspannter zurücklehnen. Einen Trailer für das gute Stück könnt ihr euch hier ansehen:

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Wie sieht's bei der Konkurrenz aus?

Ganz allein steht Microsoft mit dem neuen Preis nicht da. Nintendo hat es vorgemacht: Mit der Switch 2 kam auch Mario Kart World - und das kostet ebenfalls 80 Euro. Sony wiederum erhöht fleißig die Preise für die PS5 Digital Edition in einzelnen Regionen. Die Preisspirale dreht sich also munter weiter, unabhängig davon, ob's ums Rennen, Rollenspielen oder Rumballern geht.

Gibt's noch einen Ausweg?

Vielleicht - aber der führt durch den Xbox Game Pass. Microsoft betont nämlich weiterhin, man wolle "mehr Möglichkeiten bieten, mehr Spiele auf jedem Bildschirm zu spielen". Klingt nett, ist aber auch ein geschickter Hinweis: Wer den Pass nutzt, spart sich einzelne Käufe. Vorausgesetzt natürlich, man spielt genug, damit sich das Abo lohnt. Für Gelegenheitsspieler bleibt der Effekt überschaubar.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Die Zeiten, in denen 60 Euro für ein Spiel als teuer galten, sind vorbei. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, hängt davon ab, wie viel Content und Qualität man bekommt - und ob man sich überhaupt noch Einzelkäufe leisten will oder komplett ins Abo-Modell rutscht. Klar ist nur: Auch Microsoft hält jetzt die Hand weiter offen. Willkommen im Zeitalter der 80-Euro-Games.

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