Ihr habt Liberty City satt und sehnt euch nach einem Tapetenwechsel? Dann verdingt euch doch als Kopfgeldjäger in Venezuela!
Grand Theft Mercenaries?
Mercenaries 2: World in Flames
Ganz offensichtlich bedient sich Mercenaries vieler Elemente, die schon GTA erfolgreich gemacht haben. Die offene, erweiterbare Spielwelt und die unterschiedlichen Storyverläufe sind in beiden Games der Dreh- und Angelpunkt. Bei EAs Söldner-Spektakel machen sich allerdings einige kleine, aber dennoch ärgerliche Spielspaßbremsen bemerkbar. Beispielsweise sind eure Gegner oft schon damit überfordert, nicht auf ihre Kollegen, sondern auf euch zu schießen.
Mercenaries 2: World in Flames
Nach einiger Zeit wiederholen sich die Missionen genauso wie die Sprüche der Charaktere. Die Umgebung punktet zwar mit ihrer Zerstörbarkeit, dafür mangelt es ihr aber an feinen Details, die wir von einem Next-Gen-Spiel erwarten. Des Öfteren ploppen Grasbüschel oder sogar Feinde vor uns auf. Dafür ist die Framerate angenehm stabil – auch wenn um euch herum gerade alles donnernd in die Luft fliegt. Die Story bleibt indes recht flach und vorhersehbar, da hat Genreprimus GTA IV die Nase deutlich vorn. Mercenaries 2 weiß allerdings mit seinem schrägen Humor zu unterhalten. Einmal müssen wir beispielsweise den „Devastator“ bergen – der sich also rosa Vespa mit Blumenkorb entpuppt. So werden vor allem Fans des ersten Teils gnädig die Fehler in Mercenaries 2 übersehen. Zweifler lassen sich eventuell vom unterhaltsamen Koop-Modus bekehren.
