Erneut steckt Sie EA in die Stiefel von Corporal Keegan und schickt Sie ins kalte Europa -- jetzt mit Wii im Marschgepäck. Kommen Sie je wieder zurück?
Schutzlos: Ohne eine Deckung sind Sie dem Kugelhagel der Feinde ausgesetzt.
Von der Landung per Fallschirm in Sizilien im Zuge der Operation Husky, über die Operationen Market Garden (Holland) und Neptune (Frankreich) bis hin zur finalen Kampagne Varsity in Deutschland, sind Ihre einzigen Waffen die Wii-Remote und der Nunchuk-Controller. Diese Kombination hat Sie schon in "Call of Duty 3" fast den Kragen gekostet -- kann Ihnen Nintendos Doppelgeschütz jetzt die Haut retten?
WWII auf Wii
Brückentag: In dieser Kriegsmission müssen Sie die strategisch wichtige Stellung einnehmen, um fortfahren zu können.
Inhaltlich unterscheidet sich die Wii-Fassung nicht von der PS2-Fassung: Nach einem kurzen Schwarz-Weiß-Filmchen und einer Cutscene springen Sie zu Beginn jeder Kampagne per Fallschirm mitten auf ein Schlachtfeld des Zweiten Weltkrieges. In den zwei bis vier Missionen pro Operation geht es an der Front zu wie immer: Mit alten Gewehren nehmen Sie Häuser ein, überfallen feindliche Stellungen, zerstören Luftabwehr-Anlagen, stellen geheime Dokumente sicher oder belustigen sich über die miese KI von Freund und Feind.
Leider ist die neumodische Wii-Steuerung nicht gerade eine große Hilfe im Kampf gegen das alte Nazi-Regime. Die Basis-Bedienung ist ganz okay, wenn man sich erst einmal etwas eingespielt hat. Den Söldner bewegt man per Analog-Stick am Nunchuk. Gezielt wird per Wii-Remote. Waffenwahl, Schuss und viele andere Aktionen erfolgen per Knopfdruck. Das Problem: Weil einige Knöpfe im Eifer des Gefechts nicht ganz leicht zu erreichen sind, verwackelt man sein Ziel. Ähnlich bei einer Nahkampfattacke: Während man die Fernbedienung wie einen Dolch in Richtung TV streckt, verhunzt man leider schnell das zuvor anvisierte Ziel. Zudem reagiert Keegan immer recht spät auf die Remote-Kommandos.
Außerdem dreht man seinen Krieger um 180 Grad, indem man den Nunchuk fix nach links schwenkt. Zieht man das Teil aber nach rechts, lädt der Soldat die Waffe nach. Fatal wird's wenn Sie die Richtung verwechseln!
