Max Payne 3-Test: Das hat uns an Max Payne 3 nicht gefallen

Test Andreas Szedlak

Im Gamesaktuell.de-Test von Max Payne 3 erfahrt ihr, wie genial das neue Werk von Rockstar Games geworden ist. Zeitlupen-Ballereien, cineastische Momente, Mehrspieler-Modus und vieles mehr: Unser Test beleuchtet die wichtigsten Stärken und Schwächen des Action-Spektakels. Mehr zu Max Payne 3 gibt's auch in der Games Aktuell 06/2012!

Das hat uns an Max Payne 3 nicht gefallen

Schwächen bei der Steuerung
Die Steuerung Die Steuerung konnte uns nicht komplett überzeugen. Quelle: Rockstar Games Die Steuerung konnte uns nicht komplett überzeugen. hat uns nicht restlos überzeugt. Beim Shootdodgen, also wenn man in Zeitlupe in eine Richtung springt, kommt Max auf dem Bauch oder dem Rücken auf. In dieser Position fällt es aber schwer sich zu drehen. Wenn also ein Gegner von der Seite kommt, hat man keine Chance seinen Kugeln auszuweichen. Besser wäre es gewesen, wenn Max sich abgerollt hätte, so dass er gleich weiter zur nächsten Deckung laufen kann. Die Nahkampfattacken haben nur ab und an funktioniert. Steht Max einen Schritt zu weit weg von seinem Gegner, passiert beim Drücken des Knopfes leider nichts; ausser dass der Feind seinen Magazininhalt in uns reinpustet. Hier hätten wir uns gewünscht, dass eine Einblendung erscheint, wenn wir in der Lage sind eine Nahkampfattacke auszuführen. Rätstelhaft ist auch, was sich Rockstar bei dem Laservisier-MG gedacht hat. Der Strahl zeigt überall hin, nur nicht auf den Gegner, was das Zielen deutlich erschwert - eigentlich sollte es mit einem Laservisier aber leichter fallen. Insgesamt ist die Steuerung leider nicht ausgereift. Wir konnten uns nach einiger Zeit aber an die Eigenheiten gewöhnen, bzw. haben unsere Spielweise angepasst, sind also weniger in Zeitlupe gesprungen sondern haben aus der Deckung heraus gefeuert - was jedoch sicher nicht das Ziel von Rockstar war.

Fragwürdige Designentscheidungen
Rockstar versucht akribisch Glaubwürdigkeit in Gefechte und Schauplätze zu bekommen, erzeugt hier und da aber auch Fragezeichen. So läuft Max in späteren Abschnitten an Ausrüstungsschränken vorbei. Zwar kann er Waffen mitnehmen, die Schutzwesten lässt er aber partout hängen. Dass dies Rockstar selbst nicht so geheuer war, merkt man daran, dass Max dies sogar kommentiert: "Meine Schutzweste sind die Painkiller". Anderes Beispiel: Nach einem Bosskampf dürfen wir uns eine dicke Minigun schnappen. Danach folgt aber eine Cut-Scene und die Waffe landet im Nirgendwo - danke auch!

Keine deutsche Sprachausgabe
Rockstar-typisch erk Die Sprachausgabe ist leider nur in Englisch. Quelle: Rockstar Games Die Sprachausgabe ist leider nur in Englisch. lingen die Stimmen von erstklassigen Synchronsprechern - allerdings nur in Englisch. Zwar sind die deutschen Untertitel inhaltlich einwandfrei, doch hätte die Schriftart ruhig größer ausfallen dürfen. So ist es anstrengend die Untertitel mitzulesen. Und davon gibt es jede Menge, denn Max lässt immer wieder seine Gedanken schweifen oder tritt als Erzähler auf. Natürlich ist die fehlende deutsche Sprachausgabe nicht für jeden einen Minuspunkt - für einige aber schon, wie User-Kommentare immer wieder zeigen.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Max Payne 3-Test: Einleitung
  2. Seite 2 Max Payne 3-Test: Das hat uns an Max Payne 3 gefallen
  3. Seite 3 Max Payne 3-Test: Das hat uns an Max Payne 3 nicht gefallen
  4. Seite 4 Max Payne 3-Test: Die Wertung
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk