Masters of the Universe: Regisseur bezeichnet Film als "albern" und erklärt, wieso das kein Problem ist
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Das kann auch nach hinten losgehen: Sogar der Regisseur von Masters of the Universe findet das alles ein bisschen albern.
Weitere Bilder und ein Regisseur, der diese Realverfilmung offenbar realistisch einzuschätzen weiß: Masters of the Universe kehrt nach fast 40 Jahren endlich wieder ins Kino zurück und neue Fotos der Schauspielenden und die Abbildung einer ganz besonderen Festung schüren die Vorfreude weiter an.
Wie sieht He-Man im neuen Kinofilm von Masters of the Universe aus?
Es gibt neue Bilder zum Reboot von Masters of the Universe. Das Empire Magazin zeigt auf seinem aktuellen Cover Hauptdarsteller Nicholas Galitzine als He-Man in voller Rüstung und mit Zauberschwert. Ihm zur Seite stehen Camila Mendes als Beschützerin Teela, Idris Elba als Man-At-Arms und Battle Cat, die riesige grüne, gelb gestreifte Kampfkatze von He-Man.
Im Magazin selbst wird dann auch noch eine Zeichnung der Kulisse von Castle Greyskull gezeigt. Die legendäre Festung auf Eternia hätte in den 1980er-Jahren wohl jedes Kind gerne als riesiges Spielzeugset im Kinderzimmer stehen gehabt.
Ein weiteres Bild zeigt Alison Brie (Mad Men, Glow) als Skeletor-Gespielin Evil-Lyn. Was jedoch mindestens ebenso interessant ist das, was Regisseur Travis Knight in der neuen Ausgabe des Empire Magazins über die Neuverfilmung von Masters of the Universe zu sagen hat.
Masters of the Universe im Kino: Regisseur findet He-Man und Co. "albern"
Im aktuellen Interview gibt Filmemacher Travis Knight offen zu, dass alles bei Masters of the Universe aus sich heraus ein wenig "albern" ist. In Anbetracht der teils schrägen Designs der Action-Figuren aus den 1980er-Jahren kann man ihm da ohne Umschweife recht geben. Man erinnere sich nur an Leech aus der Horde. Eine grüne Figur mit einem riesigen Saugnapf als Kopf.
Doch genau diese albernen Dinge begreift Travis Knight offenbar als Tugend und will sie im neuen Kinofilm bewusst thematisieren: "Wir sind uns dessen bewusst und greifen das mit offenen Armen auf". Der Regisseur von Masters of the Universe stellt klar, dass man im Film erklären wird, "wieso dieser oder jener Charakter so einen dämlichen Namen trägt". Solch eine Herangehensweise passt auch zum ersten Trailer.
Sowohl der erste kurze Teaser als auch die kurze Zeit später folgende längere Filmvorschau wirkten doch etwas trashig und künstlich. Offenbar handelt es sich hierbei jedoch nicht um Unvermögen, sondern um Absicht. Eine Strategie, die allerdings auch nach hinten losgehen kann.
Insbesondere bei Fans, die sich vielleicht eine ernsthaftere und realistisch anmutende Verfilmung gewünscht hätten. Regisseur Travis Knight scheint zumindest zu wissen, was er tut. Mit dem Transformers-Spin-Off Bumblebee gelang ihm 2018 schon einmal eine äußerst unterhaltsame Spielzeugverfilmung. Masters of the Universe startet in Deutschland am 04. Juni 2026 im Kino.
Quelle: SFF Gazette
