Masters of the Universe: Skeletor laut Regisseur "Verkörperung der toxischen Männlichkeit"

News Tobias Tengler-Boehm
Masters of the Universe: Skeletor laut Regisseur "Verkörperung der toxischen Männlichkeit"
Quelle: Amazon MGM Studios

Ein einziger Satz des Regisseurs von Masters of the Universe löst einen Shitstorm wegen Bösewicht Skeletor aus.

Die Neuverfilmung von Masters of the Universe wirft immer weiter ihre Schatten voraus. Nach dem Teaser und dem ersten (zugegebenermaßen etwas künstlich wirkenden) Trailer folgen nun die ersten Clips. Die heiße Phase, die dazu dienen soll die Vorfreude auf den neuen Kinofilm von Masters of the Universe ordentlich anzuheizen, hat begonnen. Doch genau das Gegenteil tritt aktuell ein, zumindest bei einem Teil der Fans. Sogar ein Flop wird schon vorausgesagt - aus einem Grund, der zum Kopfschütteln einlädt.

Es handelt sich wieder einmal um die üblichen Verdächtigen, die den Filmemacher von Masters of the Universe ins Visier nehmen. Regisseur Travis Knight glänzte vor einigen Jahren schon einmal mit einer positiv bewerteten Spielzeug-Verfilmung. Das Transformers-Spin-Off Bumblebee erhielt 2018 wohlwollende Kritiken. Doch im Fall von Masters of the Universe hat er jüngst einen Shitstorm losgetreten. Eine einzige Aussage reichte, um eine Lawine der Empörung bei den oben erwähnten üblichen Verdächtigen auszulösen.

Worum geht es in Masters of the Universe?

Beim Anschauen des aktuellen Clips, der jüngst veröffentlicht wurde, stellt sich erneut die Frage, was man eigentlich von dieser Neuverfilmung alles erwarten kann. Masters of the Universe könnte ein etwas trashig anmutendes Kinospektakel mit viel Liebe zum Detail werden. Der Film drückt sich allerdings offenbar auch nicht vor gesellschaftskritischen Aussagen.

So beschrieb Regisseur Travis Knight Bösewicht Skeletor (Jared Leto) jüngst folgendermaßen: "Mir war wichtig, dass wir es mit einer eigenen Version versuchen. Jared [Leto] kam auf uns zu, weil er Skeletor liebt und eine eigene Vergangenheit mit dem Charakter hat. Er wollte Grenzen überwinden. Und letztendlich kam dabei etwas heraus, mit dem ich wirklich zufrieden bin. Unser Skeletor ist die Verkörperung toxischer Männlichkeit". Ein gefundenes Fressen für eine ganz bestimmte Zielgruppe.

Wieso wird Masters of the Universe (2026) kritisiert?

In der neuen Filmvorschau zu Masters of the Universe sieht man nicht nur etwas ausführlicher, wie sich Prinz Adam mithilfe des Zauberschwerts in He-Man verwandelt. Es kommt auch, wie bereits im Trailer, zum Kampf gegen Skeletor. Die Kommentarspalte unter diesem Clip füllt sich indes mit Ablehnung. "Ich wäre mit meinen vier Söhnen reingegangen, aber jetzt, da ich weiß, dass es sich um eine Belehrung zum Thema 'Toxische Männlichkeit' handelt, verzichten wir. Schönen Dank auch". Und ein anderer abschätziger Kommentar liest sich auf X/Twitter wie folgt:

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"[Regisseur] Travis Knight hat einen riesengroßen Scheissnagel in den Sarg dieses Films geschlagen. Es hätte alles großartig werden können, aber jetzt geht es nur noch um die Message". Ein weiterer User beschwert sich folgendermaßen: "So lang es sich nicht um etwas Politisches handelt, dass die linke Ideologie verherrlicht, Männlichkeit sei toxisch. Oh Moment, ich habe ja ganz vergessen, dass dies über Skeletor gesagt wurde. Solche Entscheidungen sind der Grund für Flops". Es gibt aber auch andere Stimmen und die sind gefühlt in der Mehrheit.

Viele User, die sich in ihrer Männlichkeit ganz offensichtlich nicht von einem toxischen, andere schikanierenden Skeletor gekränkt fühlen, feiern die Rückkehr von He-Man (Nicholas Galitze), Teela (Camila Mendes), Man-at-Arms (Idris Elba) und Co. Der Grundton des Films wird offenbar ohnehin in Richtung Selbstironie schwenken. Von daher wäre Masters of the Universe, Kinostart in Deutschland am 04. Juni 2026, wahrscheinlich sowieso nicht für ein maskulines Publikum geeignet, dass sich offenbar sehr schnell gekränkt fühlt und wenig Sinn für Humor beweist.

Quelle: Deadline

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