Mit Making ofs zu "Das Tier" und "Die Goonies" stieg Mick Garris Anfang der 80er ins Filmgeschäft ein. Auf Rohrkrepierer wie "Critters 2" und "Psycho IV" folgten die beachtlichen Mini-Serien "The Stand" und "The Shining", die Garris im Horror-Genre etablierten. Nach "Riding the Bullet" initiierte er eine neue Serie für den TV-Sender Showtime. Von den 13 Folgen der ersten "Masters of Horror"-Staffel inszenierte Garris die Episode "Chocolate" selbst, den Rest übernahmen gestandene Horror-Regisseure.
Dazu gehörte auch Altmeister John Carpenter, der seit seinem "Ghosts of Mars"-Debakel von 2001 endlich mal wieder "Action!" rufen durfte. In "Cigarette Burns" beauftragt der obskure Cineast Ballinger (Udo Kier) den auf das Auffinden verschollener Filme spezialisierten Kirby Sweetman (Norman Reedus) mit der Suche nach einem ganz besonderen Werk, dem geheimnisvollen "La Fin absolue du Monde". Dabei handelt es sich um einen Streifen, der bei seiner einzigen Aufführung ein Blutbad im Publikum auslöste. Im Laufe seiner Recherchen gerät Kirby in einen Strudel dubioser Ereignisse.
Zum nicht untertitelten Bonusmaterial gehört u.a. ein denkwürdiges Interview mit John Carpenter, der offensichtlich keine Lust auf langweilige Fragen hatte.PK n
