Der große Test zu Mass Effect 3 auf gamesaktuell.de: Die Galaxie, wie wir sie in Mass Effect 1 und Mass Effect 2 kennengelernt haben, steht vor dem Abgrund. Als Commander Shepard ist es unsere Pflicht, eine außerirdische Bedrohung aufzuhalten. Wir zeigen, wie sich das neue Rollenspiel von Bioware im Test schlägt.
Das hat uns an Mass Effect 3 nicht gefallen:
Rollenspiel-Elemente streckenweise Mangelware
Zwar gibt es die erwähnten Fertigkeitsbäume und Spezialisierungsmöglichkeiten, im Vergleich zu anderen Rollenspielen oder auch dem ersten Teil lässt Mass Effect 3 Rollenspielliebhabern jedoch wenig Spielraum. Rätsel oder Minispiele sucht ihr ebenfalls vergeblich. Und die kleinen begehbaren Bereiche auf der Citadel schmälern das Gefühl, ein großes Universum zu erkunden. Auch die Shooter-Abschnitte sind recht linear.
Optisch kein Quantensprung
Zwar sieht Mass Effect 3 im Großen und Ganzen gut aus, ein technischer Fortschritt im Vergleich zu Mass Effect 2 ist aber kaum zu erkennen. Die Laufanimationen der Charaktere sorgen sogar für unfreiwillige Komik, zudem sind einige Texturen arg matschig. Und auf der PS3 ruckelt das Spiel des Öfteren.
Gelegentliche KI-Ausfälle
Gestört haben uns die vereinzelten KI-Aussetzer. So kann es vorkommen, dass euch die Gegner ihren blanken Rücken zeigen, anstatt sich hinter einer Deckung vor den einfallenden Geschossen zu schützen. Andere wiederum scheinen Spaß daran zu haben, auf Wände zu starren. Zum Glück sind dies nur Ausnahmen und mindern den Spielspaß nur selten.
