Marvel's Iron Man VR: Virtual-Reality-Abenteuer auf der gamescom angespielt
Special
Die Nutzungsmöglichkeiten von Playstation VR sind in der Theorie beinahe unendlich. Nichtsdestotrotz haben es bisher nur wenige Titel geschafft, das Potenzial des Virtual-Reality-Headsets auch wirklich voll auszunutzen. Neuester Kandidat ist Iron Man VR, in dem ihr in die ikonische rot-goldene Metallrüstung schlüpft und euch anschickt, die Welt zu retten. Unsere Gameplay-Eindrücke von der gamescom lest ihr in der Vorschau.
Einmal fliegen wie Tony Stark in Marvels Iron Man - das ist wohl ein Traum vieler Menschen. Dank des neuen Titels für Sonys Virtual-Reality-Headset, Iron Man VR, könnte der nun bald endlich Realität werden. Darin dürfen wir uns nämlich den aus Film und Comics bekannten "Mark"-Anzug überstreifen und uns in den Kampf gegen das globale Verbrechen stürzen.
Bevor es damit losgeht, gilt es aber erst einmal ein Tutorial zu absolvieren, das auch wir im Rahmen eines Sony-Termins auf der gamescom 2019 spielen durften. In diesem Trainingsabschnitt bekommen wir die drei wichtigsten Spiel-Mechaniken und die dazugehörigen Steuerungsoptionen beigebracht: Wir benutzen zwei Motion-Move-Controller, die quasi die Hände unseres Protagonisten repräsentieren. Mit dem Move-Knopf feuern wir einen Schuss ab, mit dem Trigger aktivieren wir die Repulsor-Schubdüsen. Halten wir X gedrückt, schlagen wir zu.
Quelle: Sony
Marvel's Iron Man VR in der gamescom-Vorschau. (3)
Klingt jetzt gar nicht mal so kompliziert, dennoch braucht es seine Zeit, sich mit der Steuerung vertraut zu machen und zu verstehen, in welchem Winkel man seine Arme abspreizen oder Hände eindrehen muss, um sich vorwärts zu bewegen. Zudem bestimmt unsere Blickrichtung auch unsere Flugrichtung, sodass wir uns schon mal um 180 Grad drehen müssen, um ein Ziel in unserem Rücken zu erreichen. Dabei laufen wir Gefahr, uns im Kabel der PSVR-Brille zu verheddern. Entsprechend waren wir sehr dankbar dafür, dass Kollisionen mit Felsen oder Stürze ins Wasser während des Tutorials nicht zu einem Game Over führen. Sonst hätten wir dort wohl auf ewig festgesessen.
Stattdessen wurden wir irgendwann in die erste Mission geschickt, die man teilweise auch schon aus dem Ankündigungstrailer kennt. Wir sitzen zusammen mit Sekretärin Pepper Pots in einem Flugzeug, das plötzlich angegriffen wird. In der Folge zieht es uns aus einem Loch in der Bordwand und wir müssen im freien Fall unsere Rüstung anlegen und die Maschine noch irgendwie vor dem Absturz bewahren. Dabei wenden wir die anfänglich gelernten Mechaniken an, schießen feindliche Drohnen ab, weichen mit einem Dash fallenden Wrackteilen aus oder reißen mit der Motion-Steuerung verklemmte Teile oder störrische Fahrgestelle lose. Das alles fühlt sich ein wenig geskripted an - macht aber dennoch Spaß. Ganz einfach, weil die Features der Move-Controller hier perfekt genutzt werden und so für ein paar Minuten tatsächlich die Illusion erzeugt wird, man sei gerade ein milliardenschwerer Superheld in einer futuristischen Roboterrüstung.
Da können wir es auch verkraften, dass es von den angekündigten Upgrade-Mechaniken noch nichts zu sehen gab. Oder wir ohne die Stimme von Robert Downey Jr. auskommen müssen. Einen Release-Termin hätten uns die Entwickler von Camouflaj aber ruhig mal verraten können...
