Marvel vs. Capcom: Infinite: Coole Kampf-Action, brachiale Moves, interessante Neuerungen und fragwürdige Special-Edition-Politik
Special 35,99 €
Vorschau zu Marvel vs. Capcom: Infinte: Capcom lädt wieder zur Prügel-Sause und lädt das erste Mal seit 2011 wieder Marvel dazu ein. Wir durften bereits einige Matches in dem vor Fan-Service nur so sprühenden 2D-Beat'emUp bestreiten und verraten in unserer Preview, wie viel Spaß wir dabei hatten.
Erst vor kurzem kündigte Capcom den Release-Termin von Marvel vs. Capcom: Infinite, dem neuesten und sechsten Ableger der traditionsreichen Crossover-Fighterserie, für den 19. September 2017 an - und ermöglichte es uns fast zeitgleich, in eine frühe Version des Titels hineinzuspielen.
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Wir schlugen mit Captain America auf den Unglaublichen Hulk ein, zeigten Chris Redfield mit Thor, wo der Hammer hängt, ließen Mega Man auf Iron Man treffen und hatten dabei durchaus Spaß.Wie viele Helden aus den beiden Universen uns im fertigen Spiel zur Verfügung stehen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Bereits offiziell angekündigt wurden aber 15: Auf Marvel-Seite erwarten uns somit Captain America, Captain Marvel, Hawkeye, Hulk, Iron Man, Rocket Raccoon, Thor und Bösewicht Ultron, für Capcom treten Chris Redfield, Chun-Li, Mega Man, Morrigan Aensland, Ryu und Strider an. Sigma, Fiesling aus Mega Man X, wird gemeinsam mit fünf weiteren, noch nicht bekannten Kämpfern im Rahmen der Deluxe Edition des Spiels zur Verfügung stehen - alternativ lassen sie sich gegen Bezahlung aus dem jeweiligen Download-Store ziehen. Dort werden sie nach und nach im Laufe des Jahres veröffentlicht. Diese Vorankündigung der sehr hohen Anzahl an nicht von Haus aus enthaltenen Zusatzkämpfern bereitet uns aktuell ein kleines bisschen Sorge - doch immerhin werden sie nicht gleich alle zum Launch rausgehauen, sodass dieser Schritt nicht so sehr nach Geldmacherei wie bei ähnlich gelagerten Fällen riecht. Auch die Anzahl der Maps ist noch nicht bekannt - in der von uns gespielten Version prügelten wir uns in drei Arenen, darunter dem Thronsaal von Asgard.
Vorschau zu Marvel vs. Capcom: Infinite - Superhelden-Schlägereien
Quelle: Capcom
Erneut dürfen wir verschiedene Marvel- und Capcom-Recken in die Arena führen.
Spielerisch kommt Marvel vs. Capcom: Infinite relativ einsteigerfreundlich daher: Vor den Kämpfen wählen wir zwei Helden beziehungsweise Schurken aus, mit denen wir dann gegen ein anderes Zweiergespann in Tag-Team-Matches antreten. Jederzeit können wir zwischen den beiden Figuren wechseln - ein einfacher Druck auf die Schultertaste genügt dafür. Diese Funktion wird schon schnell zur strategischen Notwendigkeit, sei es, um einen Gegner durch den Wechsel zu überraschen, uns durch das veränderte Angriffs-Repertoire einen Vorteil zu verschaffen oder uns bei niedriger Energie zu erholen; nach dem Wechsel regeneriert unser ausgewechselter Kämpfer nämlich nach einiger Zeit einen Teil seines Lebensbalkens. Ansonsten gibt's klassische, aber gut spielbare und spaßige Haudrauf-Action mit unterschiedlichsten Tritten und Schlägen, Blocks, Kontern, Sprüngen, Spezialattacken und mehr. Anfänger werden durch kurze, aber dennoch effektive und imposant inszenierte Combo-Spezialangriffe bei Laune gehalten, erfahrenere Spieler haben die Möglichkeit, sich durch wesentlich kompliziertere Tastenkombinationen tief in die Beat'emUp-Materie hineinzuarbeiten.
Als Neuerung erwarten uns die sechs aus den Marvel-Comics und -Filmen bekannten Infinity Stones, von denen wir verpflichtend vor den Matches jeweils einen für unser Zweierteam wählen. Dadurch erhalten wir individuelle Spezialattacken, die wir auslösen dürfen, sobald sich eine entsprechende Leiste durch gelungene Angriffswellen gefüllt hat. Sieht ebenfalls beeindruckend aus, allerdings fragen wir uns, ob das Balancing nicht unter diesen doch sehr mächtigen Manövern leiden wird.
Vorschau zu Marvel vs. Capcom: Infinite - jetzt auch mit Story!
Quelle: Capcom
Dank der Infinity Stones können wir mächtige Spezialangriffe aktivieren.
Zusätzlich werden die Infinity Stones übrigens auch im erstmals in die Serie implementierten Story-Modus eine Rolle spielen, der Training, Arcade, Missionen sowie die verschiedenen Online-Matcharten ergänzt. Darin schließen sich Sigma und Ultron zusammen, um als ultimative Form Sigma Ultron die Herrschaft über das Universum zu erlangen. Vorangetrieben wird diese Handlung mit kurzen Zwischensequenzen zwischen normalen Matches gegen verschiedene Gegner - spielerische Änderungen erwarten uns durch die Kampagne also nicht. Ohnehin dürfte die Story aber ohnehin nur als netter Bonus in einem dem bisherigen Anschein nach kompetent gemachten Prügler sein, der verspricht, sowohl Marvel- und Capcom-Fans als auch Beat'emUp-Spieler gut zu unterhalten.
Hinweis: In einer früheren Version des Artikels schrieben wir fälschlicherweise, dass die sechs zusätzlichen Kämpfer nur Vorbestellern und direkt zum Launch zur Verfügung stehen würden. Für diesen Fehler entschuldigen wir uns.
