Vorbild für die Eternals des MCU: Marvel entledigt sich in den Comics der unbeliebtesten Superhelden-Truppe

News Tobias Tengler-Boehm
Vorbild für die Eternals des MCU: Marvel entledigt sich in den Comics der unbeliebtesten Superhelden-Truppe
Quelle: Marvel Studios

Einfach mal eine komplette Superhelden-Gruppe ausgelöscht: Marvel Comics zeigt dem MCU, wie es geht.

Nicht jeder vermeintliche Blockbuster des MCU ist ein Publikumserfolg. Das trifft angesichts der diesjährigen drei Enttäuschungen mit Captain America: Brave New World, Thunderbolts* und The Fantastic Four: First Steps mehr denn je zu, war aber auch 2021 schon ein Thema.

Vor rund vier Jahren eroberte Eternals die große Leinwand. Und obwohl die mit Hollywoodstars (Angelina Jolie, Salma Hayek, Kit Harington, Richard Madden) gespickte Superheldentruppe sich an den Kinokassen ganz oke schlug, weint gefühlt niemand diesem außergewöhnlichen Marvel-Film auch nur eine einzige Träne nach.

Wird es eine Fortsetzung von Marvel's Eternals geben?

Immer mal wieder gab es Gerüchte um einen zweiten Teil. Doch mittlerweile scheint es mehr als unwahrscheinlich, dass sich Marvel noch einmal dazu hinreißen lässt, gemeinsam mit den oben genannten, sicherlich nicht ganz billigen Hollywoodstars eine Fortsetzung in die Kinos zu bringen. Rund 402 Millionen US-Dollar an globalem Einspielergebnis war wohl doch etwas zu wenig. Ärgerlich an der ganzen Geschichte ist nur Folgendes:

Obwohl die Eternals (außerirdische Wesen mit Superkräften) schon seit Jahrtausenden auf der Erde leben, sich allerdings nicht in menschliche Belange einmischen dürfen (und somit auch nicht am Kampf gegen Thanos teilnahmen), gehören sie zum MCU. Die noch offenen Handlungsstränge des Kinofilms werden sehr wahrscheinlich nie aufgelöst und die mächtigen Heldinnen und Helden einfach totgeschwiegen.

Vorbild für das MCU: Marvel löscht die Eternals aus

Nicht unbedingt eleganter, aber dafür umso konsequenter machen es hingegen die Comics. Auch hier zählen die Eternals nicht unbedingt zu den Lieblingen der Fans. Anders als bei den Kinofilmen hat man bei Marvel Comics jedoch die Freiheit, etwas radikaler mit Heldinnen und Helden umzugehen, die sich aktuell auf der Resterampe befinden.

Pünktlich zum Jahresende wird am 31. Dezember 2025 "Marvel Ultimate Endgame" veröffentlicht. Der Comic-Band präsentiert Fans einen ganz besonderen Superschurken. Bei The Maker handelt es um eine bösartige Version von Reed Richards, der eigentlich die Fantastic Four anführt. Im Comic will er jedoch die Herrschaft über das Universum an sich reißen und da sind ihm die Eternals freilich im Weg.

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In einer Preview zu Ultimate Endgame Ausgabe 1 (siehe oben im Reddit-Post) sieht man The Maker, wie er einfach mal mir nichts, dir nichts die gesamten Eternals auslöscht. Normalerweise haben diese besonderen Superwesen die Möglichkeit, den Tod mittels einer "heiligen Maschine" zu überlisten. Der böse Reed Richards kommt dem jedoch zuvor und programmierte das mächtige Device zu seinem Nutzen um.

Und so fällt auch der letzte der Eternals, langsam und qualvoll in den Händen von The Maker. Solch ein grausiges Ende wäre in den Kinofilmen des MCU sicherlich undenkbar. Dennoch zeigen die Comics, wie konsequent man sich (zumindest für eine stimmige Story) einer kompletten, unbeliebten Superheldentruppe entledigen kann. Würdet ihr euch solch radikale Enden auch für das MCU wünschen, um lose Story-Stränge endlich zu einem Ende zu bringen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Quelle: Screenrant

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