Nach Guardians of the Galaxy, der neue Batman? Die Reaktion von James Gunn spricht Bände

News Tobias Tengler-Boehm
Nach Guardians of the Galaxy, der neue Batman? Die Reaktion von James Gunn spricht Bände
Quelle: Warner Bros. Games

Kein Marvel-Bonus: Diese Bewerbung für die Rolle des neuen Batman ging ordentlich schief.

Das versteht man wohl unter einer Initiativbewerbung. Chris Pratt gab im Rahmen einer Pressetour zu seinem neuen Kinofilm Mercy (läuft seit 22.01.2026) offen zu, dass er sich um die Rolle des Batman im neuen Kinofilm beworben hat, der im selben Filmuniversum wie Superman und Supergirl spielt. Wobei, "angebiedert" wohl der bessere Begriff wäre.

Von Marvel zu DC: Wird Chris Pratt der neue Batman?

Augenzwinkernd plaudert der Hollywoodstar (Avengers, Jurassic World, Der Super Mario Bros.-Film) aus dem Nähkästchen. "Ich schickte James Gunn ein Foto von mir, auf dem ich eine Batman-Maske trage. Um ehrlich zu sein, war es nur gephotoshoppt". Die Antwort des DC-Bosses fiel eindeutig aus.

James Gunn ließ seinen ehemaligen Schützling aus den Guardians of the Galaxy-Filmen gnadenlos abtropfen und antwortete lediglich mit einem vielsagenden "Haha". Chris Pratt stellt fest: "Es ist also sicher, dass ich nicht der neue Batman werde". Da Chris Pratt sowohl vor der Kamera als auch auf dem roten Teppich und in Interviews sich oft als Schlitzohr zu inszenieren weiß, wirkt es, als wäre die Bewerbung für die Rolle des neuen Batman mehr als nur ein Spaß gewesen. Denn sehr wahrscheinlich würde niemand in Hollywood diese Traumrolle ernsthaft ablehnen. Chris Pratt wiegelt allerdings mit mehr als nur einem Augenzwinkern ab.

Fast schon gespielt trotzig gibt er zu Protokoll: "Ich wüsste sowieso nicht, wie ich das bewerkstelligen sollte. Es gab schon so viele Batmans. Wie soll man das angehen? Wisst ihr was? Ich will [Batman] sowieso nicht spielen. Das war nie eine Option. Ich glaube, ich wäre sowieso nicht der Richtige". Zu seiner Marvel-Vergangenheit schüttelt Chris Pratt noch eine interessante Anekdote aus dem Ärmel.

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Chris Pratt: Nicht der neue Batman, aber ein beliebter Marvel-Star

Als er für die Rolle des legendären Star-Lord vorsprach, wog er laut eigenen Angaben über 130 Kilogramm. Marvel-Boss Kevin Feige sprach ihn unverblümt darauf an und präsentierte ihm ein Foto davon, wie gut der Schauspieler im Oscar-nominierten Film Zero Dark Thirty in Form war. "Gelingt dir das erneut?".

Die Antwort von Chris Pratt lautete: "Klar, wie viel Zeit habe ich? Er [Kevin Feige] antwortete, dass es sechs bis sieben Monate wären, also versprach ich, dem Typen [mich selbst] sieben Monate lang in den Allerwertesten zu treten". Anschließend bekam Chris Pratt die Rolle und wurde als Peter Quill in Guardians of the Galaxy einer der beliebtesten Marvel-Helden aller Zeiten. Unter der Regie von James Gunn, der sich den Schauspieler offenbar dennoch nicht als neuen Batman vorstellen mag.

Quelle: Comic Book Movie

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