Hands-on zu Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020 - buntes Knöpfchengedrücke
Special
Die Plauze lässt es nicht vermuten, aber in seiner langen Karriere hat sich Mario als regelrechtes Sport-Multitalent bewiesen. Seit 2008 schließen sich ihm und den anderen Pilzkönigreich auch regelmäßig Sonic und seien Freunde an, alles gestützt von der Lizenz der Olympischen Spiele. Mit Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020 geht die Serie in die nächste Runde. Wir haben es auf der E3 2019 angespielt.
Mario, Sonic und ihre Freunde und Widersacher begeben sich wieder in den sportlichen Wettkampf! Wie bei allem Olympischen Sommer- und Winterspielen seit 2008, mit Ausnahme der Winterspiele 2018, sind die ehemaligen Konkurrenten mit einer offiziell lizensierten Minispiel-Sammlung am Start, die im November 2019 erscheinen und auf die sportlichen Wettkämpfe im Sommer 2020 in Tokyo einstimmen wird. Auf der E3 konnten wir einige der enthaltenen Disziplinen schon ausprobieren.
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Alte Favoriten, neue Disziplinen
Etliche Disziplinen aus den Vorgängern kehren zurück, darunter zum Beispiel Hürdenlauf, Schwimmen, Fußball und Volleyball. Zusätzlich haben es, passend zu entsprechenden Erweiterungen in der Realität, auch einige neue Sportarten in die Sammlung geschafft. Wer schon immer einmal sein Talent beim Skateboarden, in Karate, beim Surfen und beim Sportklettern unter Beweis stellen wollte, ist hier an der richtigen Adresse.
Kein Bewegungszwang
Sehr schön: Wie auch schon in der 2016er-Variante ist die verpflichtende Bewegungssteuerung Geschichte. Ja, auf der Wii U wurde man vom Spiel dazu gezwungen, eine Wiimote zu besitzen, um Mario & Sonic spielen zu können! In der ersten Switch-Variante hat man meist die Wahl, ob man nur mit Knöpfen oder alternativ eben mit Herumgefuchtel ran will. So ist das ja auch völlig in Ordnung - manche Disziplinen profitieren in Sachen Spaßfaktor nämlich durchaus davon, wenn man aktiv wird, aber eben bei weitem nicht alle. Alternativ steht es einem oft auch frei, mit nur einem Joy-Con das Geschehen zu steuern.
Schade: In unserer Demoversion steht nur eine kleine Auswahl an Disziplinen zur Verfügung. Wir können uns neben den wiederkehrenden Betätigungen Hürdenlauf und Bogenschießen aber immerhin in den neuen Varianten Skateboarding, Karate und Surfen messen. Schade, gerade das Klettern hätte und gereizt! Aber auch die anderen Varianten machen Laune und steuern sich allesamt anständig. Auch im Mehrspielermodus verbrachten wir ein paar Runden. Selten werden mehr als rudimentäre Aktionen von einem erwartet, meist beschränkt sich die Kontrolle auf wenige Buttons und simple Geschicklichkeitstests. Aber auf diese Weise kommt zumindest jeder schnell ins Geschehen rein.
Träume bleiben außen vor
Gerne hätten wir auch die Traum-Disziplinen ausprobiert, in denen die normalen Regeln des Sportes zugunsten abgefahrener Spezialvarianten außer Kraft gesetzt sind und diverse Elemente aus den Mario- und Sonic-Spielen gezielt in Szene gesetzt werden. Aber dafür müssen wir uns wohl noch bis zum Release des Spiels gedulden. Klar ist: Eine revolutionäre Änderung des etablierten Spielprinzips erwartet uns in Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020 (jetzt kaufen ) nicht. Wohl aber eine dem bisherigen Anschein nach runde Minigame-Sammlung für gesellige Runden und dankenswerterweise auch mit Onlinemodus.
