Mario Tennis Aces: Funsport mit viel Charme und erstaunlich viel strategischer Tiefe
Special
Vorschau zu Mario Tennis Aces: Der talentierte Mr. Mario zieht wieder mal die Tennissocken an und begibt sich mit den anderen Pilzkönigreichbewohnern in die kunterbunte Sportsause. Wir konnten Mario Tennis Aces schon ausprobieren und verraten, ob Mario Kart 8 hier Spielspaßkonkurrenz bekommt! Und auch sonst verraten wir in unserer Preview alles, was es zu dem Switch-Sportspektakel zu wissen gibt!
Nachdem er sich von seinem weltumspannenden Abenteuer in Super Mario Odyssey erholt hat, widmet sich Hüpfheld und Tausendsassa Super Mario nun wieder einem seiner ältesten Steckenpferde: Tennis! Das tat er auch schon auf der Wii U, allerdings mit gemischtem Erfolg, ließ Mario Tennis: Ultra Smash in Sachen Umfang doch ein wenig zu wünschen übrig. Auf der Switch soll aber alles besser werden und Mario Tennis Aces (jetzt kaufen 64,99 € ) die Fun-Sportreihe zu ihren großartigen Wurzeln zurückbringen.
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Quelle: PC Games
' Unser ganz persönlicher Favorit auf dem Platz war in der Vorschaufassung der Kettenhund. Er sieht nicht nur ulkig aus, sondern spielt auch großes Tennis!
Darum wieder mit dabei: Ein Story-Modus, wie wir ihn das letzte Mal in Mario Tennis: Power Tour für den Game Boy Advance gesehen haben! Gut, diesmal schlüpft anstatt eines selbsterstellten Tennishelden Mario selbst in die Protagonistenschuhe, aber wir wollen uns nicht beschweren. Ergänzt wird die Kampagne durch einen umfangreichen Mehrspieler-Part, der mit zahlreichen spielerischen Neuerungen und viel Umfang sowohl Neuspieler als auch diejenigen, die in der letzten Konsolengeneration unzufrieden zurückgelassen wurden, für sich gewinnen will. Aber gelingt dieses Unterfangen auch? Wir durften Mario Tennis Aces schon ausprobieren und können beruhigen: Hier kommt mit großer Wahrscheinlichkeit ein Spielpaßknaller auf uns zu!
Die Energie, die ich meine
Quelle: PC Games
Ist die Energieleiste voll, können wir einen Spezialschlag ausführen, der – sofern er nicht geblockt wird – den Schläger unseres Kontrahenten mit einem Schlag zerstören kann.
Erst einmal zu dem, was auf dem Platz passiert: In Gestalt von einem von bis dato sechzehn bestätigten Pilzkönigreichsportlern (Mario, Luigi, Wario, Waluigi, Peach, Daisy, Rosalina, Toad, Toadette, Bowser, Bowser jr., Buu-Huu, Yoshi, Donkey Kong, Spiky und Kettenhund) nehmen wir unsere Position auf dem Tennisplatz ein. Die grundsätzlichen Regeln entsprechen soweit dem, was man aus der Realität kennt: Wir spielen den Ball über das Netz, versuchen, den Gegner zu Fehlern zu verleiten oder ihn zu überlisten, um mehr Punkte zu erhalten und schlussendlich als Sieger dazustehen.
Quelle: PC Games
Die Zielanzeige steuern wir per Gyro-Sensor über den Platz, was wirklich sehr präzise funktioniert.
Dafür steht uns eine Auswahl an klassischen Schlägen wie Lupfer, Top Spin, Slice und gerader Schlag zur Verfügung. Einige werden durch einen simplen Knopfdruck ausgelöst, andere durch gleichzeitiges Betätigen des linken Analogsticks oder alternativ durch den rechten Analogstick; ebenfalls mit dem linken Analogstick geben wir die Schlagrichtung an und bewegen unsere Figur über das Feld. Jede Figur unterscheidet sich dabei hinsichtlich Geschwindigkeit, Schlagkraft und anderen Parametern, funktioniert aber im Grunde nach demselben Muster. Auf diese Manöver ist man beschränkt, wenn man nach den optional auswählbaren "realistischen" Regeln des Spiels die Duelle austrägt.
Von Haus aus voreingestellt warten aber natürlich zahlreiche deutlich abgefahrenere Spielmöglichkeiten auf uns, die Mario Tennis Aces erst zum Fun-Sportspiel machen - und alle hängen sie mit der neu hinzugekommenen Energieanzeige zusammen.
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Neben Standardplätzen erwarten uns auch solche mit lustigen Mario-Elementen. Hier etwa fressen uns Piranha-Pflanzen die Bälle weg und spucken sie durch die Gegend!
Diese füllt sich, wenn wir uns gute Schlagabtäusche liefern und ist für alle etwas außergewöhnlichen Aktionen vonnöten. So taucht ab und an ein Stern auf dem Feld auf, dort, wo der Ball aufschlagen wird. Drücken wir dann an der angezeigten Stelle einen entsprechenden Knopf - was nicht ganz einfach zu timen ist - so erhalten wir die Möglichkeit, via der Gyro-Sensoren der diversen Switch-Controller gezielt und besonders mächtig einen Punkt auf der gegnerischen Seite anzuspielen. Und dadurch leert sich während des Zielens die Energieanzeige. Versuchen wir nun, den Ball möglichst weit weg vom Gegner beziehungsweise im Doppel von den Gegnern zu befördern?
Oder feuern wir direkt auf unseren Tenniswidersacher? So ein Körpertreffer ist nämlich schwer abzuwehren. Noch wichtiger: Der Angeschossene kann versuchen zu blocken, aber timt er den Konter nicht richtig, verliert sein Schläger einen von drei "Lebenspunkten". Sind alle davon weg, gilt das Match für ihn automatisch als verloren.
Drei auf einen Schlag
Quelle: PC Games
Eine frei erforschbare Oberwelt existiert im Story-Modus leider nicht. Stattdessen bewegen wir Mario auf vorgegebenen Pfaden von Herausforderung zu Herausforderung.
Der blockende Spieler hat mit der Energieanzeige einen Trumpf im Ärmel, erlaubt sie es ihm doch, einen Zeitlupe-Modus zu aktivieren, sodass er deutlich einfacher auf den Zielschlag - und generell auf schwer zu meisternde Situationen - reagieren kann. Übrigens kann die Energieanzeige durch besonders gewagte und akrobatische Rückschläge schneller wieder aufgefüllt werden und wer will, kann seinen Schlag schon sehr früh einleiten und ganz besonders kräftig zuschlagen, sich dann aber nicht mehr bewegen und auf gegnerische Aktionen reagieren. Man merkt, die Matches setzen voll auf Risiko und Belohnung - und das Konzept geht dankenswerterweise auf!
Quelle: PC Games
Im Story-Modus gilt es nicht nur, normale Spiele zu gewinnen, sondern auch Bosse zu bezwingen und besondere Herausforderungen wie dieses Zielschießen zu absolvieren.
Sogar das im Vorfeld von uns kritisch beäugte System, dass die Schläger nach drei direkten Treffern kaputtgehen, klappt in diesem Rahmen klasse. Man muss in jeder Situation blitzschnell entscheiden, ob man lieber sicher vorgehen und eventuell einen Punkt riskieren will, oder das Risiko sucht, daraufhin vielleicht aber das ganze Match in den Sand setzt. Das gilt sogar für den sogenannten Spezialschlag, den wir jederzeit ausführen können, wenn unsere Engergieanzeige vollständig gefüllt ist.
Quelle: PC Games
In der von uns gespielten Fassung des Titels konnten wir zwischen 16 Tennisrecken wählen. Wir rechnen mit ein paar freischaltbaren Figuren im fertigen Spiel.
Dann führen wir, ähnlich dem Zielschlag, einen besonders präzisen Schuss aus, der aber in diesem Fall den Schläger des Kontrahenten mit nur einem einzigen Treffer zerstören kann! Dadurch, dass auch dieser geblockt werden kann, er unsere Energieanzeige rapide leert und es gilt, die Energieanzeige auch in anderen Situationen nicht ungenutzt zu lassen, fühlte sich dieser Spezialangriff beim Anspielen aber zu keinem Zeitpunkt wie ein Win-Button an. So eine perfekte Spielbalance ist wirklich mehr als löblich!
Mehrspielerfreuden
Quelle: PC Games
& Jede der Pilzkönigreich-Sportikonen betritt den Platz auf einzigartige Art und Weise, ähnlich einem Wrestling-Einmarsch. Ein wirklich sehr nettes Detail, wie wir finden – typisch Nintendo!
So weit zum grundsätzlichen Gameplay. Natürlich erwarten uns noch viele kleine Details auf dem Platz, auf die wir hier nicht alle eingehen können. Es ist auf jeden Fall beeindruckend, wie viel Strategie in Mario Tennis Aces steckt! Weiterhin müssen wir auf den Plätzen auf in der Realität eher selten anzutreffende Elemente wie Piranha-Pflanzen achten, die unseren Ball schlucken und ihn anschließend in eine beliebige Richtung wieder ausspucken. Auf solchen, aber auch auf Standardplätzen finden wir uns im Mehrspielermodus beziehungsweise im freien Spiel gegen KI-Gesellen wieder. Entweder zu zweit oder zu viert im Doppel schauen wir hier wahlweise on- oder offline, wer der König auf dem Tenniscourt ist.
Quelle: PC Games
Neben normalen Matches sind auch Doppel enthalten. Übrigens wird es auch möglich sein, online gegeneinander anzutreten.
Wie bereits erwähnt lassen sich alle etwas ungewöhnlicheren Gameplay-Elemente bei Bedarf auch deaktivieren und sonst steht uns eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten offen. So können wir einfach nach Punkten oder nach Standardtennisregeln spielen, das Niveau der Computergegner festlegen und mehr - zumindest im lokalen Spiel, online legt Nintendo einem traditionell etwas mehr Hürden in den Weg. Wie die Situation hinsichtlich der Tennissause aussieht, werden wir beim Test im kommenden Monat sehen.
