Mario Party Superstars im Test, Seite 2
Test
Überzeugt die klassische Mario-Party-Formel auch heute noch? Das klären wir im Test zum Quasi-Remake Mario Party Superstars für die Nintendo Switch!
Doch da Items erst mit Mario Party 2 eingeführt wurden, lassen sich hier zum ersten Mal Bretter aus dem ersten Teil mit Items spielen. Insgesamt ist die Auswahl der Items mehr als ausreichend, um seinen Konkurrenten ordentlich die Suppe zu versalzen!
Nicht nur besondere Items fehlen bei dieser Neuauflage alter Bretter, auch bestimmte Felder haben den Sprung auf die Switch nicht geschafft. Beispielsweise die Solo-Minispielfelder aus Mario Party 1 oder die Glücks-Guy-Felder aus Mario Party 3 wurden hier ersetzt. Dafür existierten aber die Glücksfelder früher nicht. Insgesamt unterscheiden sich die Bretter somit nicht allzu stark vom Original und bieten genauso viel Spaß und Action wie damals.
In diesem Artikel
Nicht jeder feiert mit
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Quelle: PC Games
In diesem Minispiel gilt es, die Gegner mit riesigen Schneebällen vom Berg zu stoßen. Eiskalt!
nsgesamt fünf Bretter stehen zur Auswahl: Yoshis Tropeninsel und Peachs Geburtstagskuchen aus Mario Party 1, Space Land und Horror-Land aus Mario Party 2 sowie Woodys Wald aus Mario Party 3. Weitere Bretter zum Freischalten existieren nicht. Insbesondere der Mangel an Brettern von Mario Party 4-8 sowie die Abwesenheit eines Bowser-Brettes fallen hier auf.
Auch die Charakterauswahl fällt für moderne Verhältnisse klein aus. Es sind insgesamt zehn Charaktere wählbar: Die originalen sechs mit denen alles anfing - Mario, Luigi, Wario, Peach, Donkey Kong und Yoshi. Seit Mario Party 3 auch immer mit dabei sind Daisy und Waluigi. Ebenfalls nicht zum ersten Mal mit von der Partie sind Birdo und Rosalina. Brandneue Charaktere gibt es also diesmal nicht und auch keine zum Freischalten.
Quelle: PC Games
Mithilfe der Spielerkarte kann nun jeder seine Mario-Party-Vorlieben mit der ganzen Welt teilen.
Insbesondere im Vergleich zum direkten Vorgänger, Super Mario Party mit 20 Charakteren, bleiben hier Wünsche offen. Einige der sonstigen Kandidaten wie Toad, Koopa und Buu Huu nehmen hier zwar ihre alten Rollen auf den Brettern ein, hätten jedoch leicht durch andersfarbige Varianten ersetzt werden können. Ihre Abwesenheit im Charakter-Roster ist enttäuschend.
Generell bietet das Spiel wenig freischaltbare Inhalte. Nach jedem Spiel erhält man Münzen, die sich in Toads Laden ausgeben lassen und Punkte, die den eigenen Rang erhöhen. Steigt der Rang an, erweitert sich das Sortiment in Toads Laden. Dort erhält man jedoch nur Kleinigkeiten: Sticker, welche sich als Reaktionen in Brettern nutzen lassen, jedoch keinen Einfluss auf das Gameplay haben, Einträge alter Mario-Party-Teile, Charaktere und Bretter für die Ingame-Enzyklopädie, Musikstücke aus dem Spiel, diverse Tipps und Designs für die Spieler-Karte.
Die Spielerkarte kann mit dem eigenen Lieblingscharakter, dem Lieblingstitel der Mario-Party-Reihe, dem Lieblingsbrett sowie vier Lieblingsminispielen versehen werden. Diese Karte ist dann für andere Spieler online einsehbar. Auch kann man sich auf ihr einen von vielen Titeln verleihen, welche man durch das Erreichen verschiedener Leistungen freischaltet.
Bonus-Spaß auf dem Berg
Quelle: PC Games
Dieses Bonusspiel erkennen Fans der Reihe aus Mario Party 4 und 5. Auch andere Sport- und Knobelspiele der Reihe kehren hier zurück.
Außer der eigentlichen Party gibt es nur den Minispiele-Berg. Im Modus Freie Wahl lässt sich jedes Minispiel einzeln nach Belieben wählen. Im Münzkampf hingegen treten vier Spieler gegeneinander an und es gewinnt, wer nach einer gesetzten Anzahl Minispiele die meisten Münzen eingeheimst hat.
Das Team-Match verfolgt ein ähnliches Prinzip: Zwei Teams mit jeweils zwei Spielern versuchen, als erster eine gesetzte Anzahl Minispiele zu gewinnen. Am meisten hebt sich hier die Trio-Herausforderung ab. Hier müssen verschiedene 1 vs. 3-Minispiele im gegen fortgehend stärker werdende CPUs gewonnen werden. Die Reihenfolge der Minispiele ist hierbei festgelegt und in verschiedene Phasen aufgeteilt. Scheitert man in einer Phase, muss man bei dieser von vorne anfangen.
Auf dem Minispiele-Berg sind auch diverse Sport- und Knobelspiele auffindbar, welche ebenfalls aus älteren Spielen zurückkehren und nicht in der Haupt-Party auftauchen. Diese bieten eine willkommene Abwechslung, sind jedoch eher für zwischendurch gedacht und begeistern nur für kurze Dauer. Zwei weitere Minispiel-Modi können nur Online gespielt werden, doch konnten wir diese im Rahmen dieses Tests nicht ausprobieren.
Der Fokus liegt im Multiplayer
Quelle: PC Games
Zwei Teams kämpfem in diesem Bonusmodus um den Sieg in 2 vs. 2-Minispielen.
Mario Party ist zwar ein auf Multiplayer fokussiertes Spiel, doch viele ältere Titel boten eigene Singleplayer-Kampagnen und interessante freischaltbare Inhalte wie Bretter, Charaktere und Zusatzmodi, welche zum Weiterspielen animierten. Dies fehlt in Superstars komplett und so hat man schnell alles gesehen, was das Spiel zu bieten hat.
Doch was es zu bieten hat, ist ein endlos wiederspielbarer Party-Modus der im Multiplayer genauso viel Spaß macht wie erhofft. Zudem handelt es sich hier um das wohl schönste Mario Party bisher: Alle Charaktere sind lebhaft animiert und sowohl die Bretter als auch Minispiele wurden wunderschön überarbeitet, bleiben den Vorlagen doch noch immer treu. Jegliche Tricks die früher funktionierten, funktionieren auch heute noch.
So sollte sich jeder Veteran schnell zu Hause fühlen. Auch die Musik der einzelnen Bretter und Minispiele erhielten eine moderne Überarbeitung. In den letzten fünf Runden ertönt sogar ein brandneuer energetischer Remix des jeweiligen Brett-Themes, doch wer die Originalmusik bevorzugt, kann nach einmaligem Durchspielen eines Brettes dessen ursprünglichen Soundtrack freischalten und diesen verwenden.
