Mario Party 1-3: Party like it's 1999 - großes Retro-Special, Seite 2
Special
In unserem Retro-Special werfen wir einen Blick zurück auf die Ursprünge der Multiplayer-Reihe Mario Party. Die Feierlichkeiten begannen damals auf dem N64.
Jedem Charakter ist ein Stempel zugewiesen, diese Figur dient auch als Hauptgegner im Kampf um die gesuchte Beute. Kämpft man um den Stempel des vom Spieler gewählten Charakters, so tritt Luigi als Gegner auf - er hat keinen eigenen Stempel.
Neben den klassischen Brettern bietet der Story-Modus eine Neuerung: der Duell-Modus, der in dieser Form nur in Mario Party 3 enthalten ist. Zwei Spieler versuchen auf besonderen Brettern, die Lebensanzeige des Gegners zu entleeren.
Dabei können sie die Felder für sich beanspruchen, um dem Gegner so Münzen abzunehmen. Mit Münzen werden Wächter angeheuert, welche den Spieler nicht nur von vorne oder hinten beschützen, sondern die auch Gegner angreifen. Als Beschützer können unterschiedliche Charaktere angeheuert werden, wobei jeder verschiedene Eigenschaften hat.
In diesem Artikel
Jede spielbare Figur bekommt sogar einen eigenen, Charakter-abhängigen Wächter zu Beginn des Spiels zugewiesen. Das im Story-Modus freischaltbare Brett ist diesmal nicht an Bowser, sondern an Waluigi angelehnt. Somit ist Mario Party 3 einer der wenigen Teile ohne ein Bowser-Brett!
Der Modus, wo man mit muss
Quelle: Mobygames
Die Überquerung dieser Brücke ist riskant: Wer auf einem Ereignisfeld landet, wird mit einer Kanone an den Start zurückgeschickt.
Auch im Party-Modus finden sich einige Neuerungen. Manche wurden in folgenden Titeln aufgegriffen, andere jedoch sind bis heute nur im dritten Teil zu finden. Neu war die Fähigkeit, bis zu drei Items zu tragen. Das Sortiment wurde stark erweitert und bot viele neue Möglichkeiten, die Gegner zu sabotieren. So konnte man mit dem Umkehrpilz beispielsweise rückwärts laufen oder andere dazu verdonnern, sich nach hinten zu bewegen.
Es existieren zudem besonders seltene Items. Diese heißen nicht nur so, sondern machen sich in der Tat so rar, dass manch ein Spieler gar nichts von deren Existenz weiß. Das wohl nennenswerteste dieser Items ist die Zeitsprunguhr. Diese beschränkt die restliche Zugzahl auf fünf Runden. Ob sich das Spiel dabei in Runde zwei oder der letzten Runde befindet, spielt keine Rolle.
So sind hier tatsächlich auch Spiele möglich, die nur sieben oder sogar 55 Runden lang sind. Während die einzigen wählbaren Rundenzahlen in Mario Party 1 und 2 bei 20, 35 und 50 Runden lagen, war es in Mario Party 3 generell zum ersten Mal möglich, in Fünferschritten Rundenzahlen zwischen zehn und 50 festzulegen.
Auf den Brettern gab es zudem brandneue Felder. Beispiel dafür wäre das Glücks-Guy-Feld: Wer auf diesem Feld landet, zahlt zunächst all seine Münzen ein. Danach wird ein Glücksspiel gespielt, in welchem die Münzen verloren gehen oder vervielfältigt werden. Je größer das Verlustrisiko, desto höher der Gewinn!
Die Menge der Item- sowie der Duellminispiele wurde erweitert und ist nicht mehr wie im zweiten Teil vom Brett abhängig. Die Minispiele sind diesmal allesamt neu und nicht aus den beiden Vorgängern entnommen.
Die Party geht weiter
In den folgenden Jahren erschienen jährlich neue Teile der Mario-Party-Reihe auf dem Gamecube, die sich an den Vorgängern orientierten und jeweils ihre eigenen Neuerungen einführten. Mario Party 8 war der erste Teil auf der Wii und der Letzte, der von Hudson Soft entwickelt wurde. Seit Mario Party 9 ist NDcube zuständig, was dann aus der Reihe wurde, ist eine Geschichte für ein andermal.
